Table of Contents Plus

Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken in WordPress

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In umfangreichen Artikeln haben sich Inhaltsverzeichnisse mit Sprungmarken bewährt, damit eure Leser schnell an die für sie relevanten Inhalte springen können – ähnlich wie es bei Wikipedia der Fall ist. Wie ihr solche Sprungmarken auf eurer WordPress-Seite verwendet, lest ihr hier.

Table of Contents-Frontend2

Um das Inhaltsverzeichnis in der Sidebar zu positionieren, wird auch ein Widget mitgeliefert.

Sprungmarken und Anker manuell erstellen

Um Sprungmarken manuell zu erstellen, müsst ihr die Stellen, an die gesprungen werden soll, mit einer id benennen. Dazu ergänzt ihr zum Beispiel eine normale H2-Überschrift im Code:

<h2 id="Ankername">Überschrift</h2>

Den Ankernamen könnt ihr frei wählen, achtet aber darauf, den Namen pro Seite nur einmal zu verwenden. Um an den Anker zu springen, reicht ein normaler Link in leicht abgeänderter Form:

<a href="#Ankername">Link</a>

Statt einer URL mit http:// ist das Linkziel der von euch vergebene Ankertext, dem ihr eine # voranstellt. Insgesamt also kein Hexenwerk, aber zeitaufwendig, vor allem wenn ihr bestehende Beiträge und Seiten um die Funktion erweitern möchtet. Dafür eignet sich das Plugin Table of Contents Plus.

Sprungmarken und Anker mit einem Plugin erstellen

Für die automatische Erstellung von Inhaltsverzeichnissen innerhalb von Beiträgen oder Seiten hat sich das WordPress-Plugin Table of Contents Plus bewährt und ist bereits auf über 30.000 Seiten im Einsatz. Über die Plugin-Einstellungen legt ihr fest, nach welchen Kriterien die Inhaltsverzeichnisse automatisch erstellt werden. Voreingestellt sind Seiten mit vier oder mehr Überschriften, die Werte passt ihr nach Belieben an und könnt die Funktion auch nur auf einzelne Beiträge beschränken. Praktisch: In den erweiterten Einstellungen legt ihr fest, welche Überschriften-Hierarchien von H1 bis H6 als Sprungmarken angelegt werden.

Wenn ihr nur in einzelnen Beiträgen auf das Inhaltsverzeichnis zurückgreifen möchtet, deaktiviert ihr die automatische Funktion. Mit dem Shortcode [toc] positioniert ihr das Inhaltsverzeichnis dann an beliebiger Stelle.

Table of Contents-Backend1

Auf Wunsch wird zum Ankerpunkt gescrollt statt gesprungen.

Table of Contents-Backend2

Das Plugin liefert fünf Designs für die Darstellung. Zusätzlich könnt ihr auf die Formatierung eures Themes zurückgreifen oder eigene Formatierungen festlegen.

Table of Contents-Backend3

Mit dem Plugin könnt ihr auch Listen eurer Seiten und Kategorien erstellen.

Fazit: Auf eurer WordPress-Seite ergänzt ihr Beiträge und Seiten ganz einfach um Inhaltsverzeichnisse mit Sprungmarken. Das Plugin Table of Contents Plus erledigt für euch die Arbeit.


Hans Jung

Hans Jung

Hans ist Datenschutzbeauftragter und bekennender WordPress-Fan – und versucht beides unter einen Hut zu bekommen.
Hans Jung
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Kommentare zu "Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken in WordPress"
  1. A. Wolf schrieb am 21. April 2015, um 09:17 Uhr:

    Hi,

    ich habe das Problem, dass das More-Tag bei mir in Seiten nicht funktioniert.
    Was ist zu tun?

  2. Peter schrieb am 28. April 2015, um 10:22 Uhr:

    Hi,

    Sprungmarken können „sehr einfach“ mit dem Editor TinyMCE Advanced umgesetzt werden, der zudem den „grusigen“ WP-Editor um viele Funktionen erweitert.

  3. […] Die Internetseite Pressengers.de hat dieses vor kurzem vorgestellt und einen ausführlichen Bericht darüber geschrieben. So einfach könnt Ihr Inhaltsverzeichnisse mit Sprungmarken und WordPress aufbauen: http://pressengers.de/plugins/inhaltsverzeichnis-mit-sprungmarken-in-wordpress/ […]

  4. Silvia schrieb am 14. April 2016, um 12:53 Uhr:

    Hallo Hans,

    danke für Deine Infos.

    Ich teste gerade das Plugin auf http://www.stylebiz.de/hemden/

    Kann man eingentlich auf mehrere Unter-Inhaltsverzeichnisse auf eine Seite integrieren?

    Danke

    Silvia

  5. Warum ich SEO Content nicht leiden kann. | Nico Pätzel schrieb am 14. Juni 2017, um 11:35 Uhr:

    […] Einen Tipp, wie man das in WordPress mit Sprungmarken arbeiten kann wird auf dem Blog pressengers erklärt […]

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