Das nächste WordPress Theme

Twenty Fifteen Preview

Auch in diesem Jahr wird die „twenty“ Tradition weiter fortgesetzt! Wie bereits die Male davor, war wieder der Entwickler Konstantin Obenland an der Entstehung des neuen Blog-Themes maßgeblich beteiligt. Release ist am 10. Dezember, zusammen mit WP 4.1. Wir zeigen euch aber vorab erste Eindrücke, was das neue Theme alles beinhaltet und welche Neuerungen gegenüber Twenty Fourteen bestehen.

Simple and Responsive

Neu war dieses Mal der starke Fokus auf Responsive Design. Eine einfache und flüssige Handhabung auf allen Endgeräten stand diesmal bei allen Entwicklungsschritten im Vordergrund. Zudem zog Konstatin das Theme „clean and simple“ auf. Entsprechend ist Twenty Fifteen auch nicht als neues Magazin-Theme, sondern als Blog-Theme enstanden. Die Standardnavigation wurde minimiert und der Widget Bereich im unteren Teil der Seite wurde in die Sidebar am linken Rand integriert. Die bei Twenty Fourteen noch voreingestellte Navigationsbar im Header ist ebenfalls Geschichte. Auch in der neuen Typographie spiegelt sich der modern schlichte Stil wieder. Twenty Fifteen wird mit dem Google Font Noto Serif und Noto Sans ausgestattet. Laut Konstatin „eine Schriftart, die in allen Sprachen optisch harmonisch wirkt und damit perfekt zu den Internationalisierungsbestrebungen von WordPress passt.“ Auch wir finden beide Schriftarten ansprechend. Das Theme wirkt solide und ansprechend.

Screenshots

Twenty Fifteen überzeugt durch optimiertes Responsive Design und Simplicity

Individualität

Neben der schlichten Grundstruktur wurde vor allem auch für mehr persönlichen Gestaltungsspielraum gesorgt. Sidebar, Header und Background lassen sich mit Farbe oder mittels Bildern und Screenshots komplett selbst designen. Ein gelungener Schritt, da viele Anfänger oder Laien meist beim voreingestellten Standard-Theme verweilen, dem man dementsprechend auf vielen Blogs wieder begegnet. Mit diesem mehr kreativem Freiraum schafft es WordPress, dem Internet trotzdem ein schillerndes Aussehen zu verpassen.

Screenshot

Neu: Indiviudelle Bilder in der Sidebar

Entwicklung

Eigentlich sehr interessant, aber oftmals vergessen, ist der Entstehungsweg, den das Theme beim Entwickler von der Idee bis zum Release nimmt. Konstatin bloggt über seine Arbeit und seine Helfer und beschreibt, was sich seit seinem Beginn mit Twenty Twelve gelernt und verbessert hat. Manche der Themes aus der Twenty Reihe bauten aufeinander auf, andere waren Neuentwicklungen. Dieses Mal ist es eher ein sowohl als auch. Es basiert wie Twenty Fourteen auf dem Blank-Theme _s (underscores), ist in Sachen style.css aber neu strukturiert. Neben den Entwicklern wurden dafür extra Designer ins Team geholt. Und das lässt sich nun sehen. Übrigens könnt ihr euch ebenfalls aktiv an der Endversion beteiligen. Hier geht’s zur offiziellen Veröffentlichung auf wp.org. Schreibt euch in die Kommentare und seid dabei.

Fazit

Insgesamt wirkt das neue Theme deutlich klarer und weniger überladen. Auch der standardmäßig weiße statt schwarze Background überzeugt. Besonders gut gelungen sind die mühelose Ausrichtung auf alle Endgeräte und die vielen persönlichen Designmöglichkeiten. Die Version ist zwar noch nicht gänzlich endgültig, aber zeigt jetzt schon viel Potential. Was ist eure Meinung? Benutzt ihr überhaupt die Twenty-Themes?

 

Bilder: Konstantin Obenland auf wordpress.org


Ulrike

Ich bin gerne kreativ, deswegen interessiere ich mich vor allem für Grafik und Design. WordPress bietet mir dabei genau den passenden Rahmen, meine Ideen und Entwürfe anschaulich zu präsentieren.

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Kommentare zu "Twenty Fifteen Preview"
  1. Roland schrieb am 26. September 2014, um 10:01 Uhr:

    Danke für die Einblicke.
    Das Theme sieht überzeugend aus.
    Ich kann mir aber vorstellen dass die Twenty Reihe nicht bei jedem Anbieter von Premium-Themes auf Gegenliebe stößt. Denn mit diesen Twenty Themes lassen sich schon recht ansehnliche Seiten erstellen.

  2. Gutenbyte schrieb am 26. September 2014, um 11:46 Uhr:

    Bei meiner Arbeit haben sich eine einfache und übersichtliche Struktur bewährt. Flächige Anpassungen via Foto und Farbe ermöglichen die notwendige Individualisierung. Natürlich ist das nicht die Grundlage für ein Magazin-Theme, diese hat man aber eh selten auf dem Tisch. Full Ack!

  3. Liliane Hofer schrieb am 26. September 2014, um 14:27 Uhr:

    Ich freue mich sehr darauf. Bin ein neuer, grosser Fan von WordPress und benutzte bisher „nur“ das TwentyFourteen, mit einem Child-Theme. Ich glaube, 20.15 wird mich noch glücklicher machen:-)
    Danke!

  4. Olaf schrieb am 26. September 2014, um 14:36 Uhr:

    Ich nutze einige der WordPress Twenty-Themes auf meinen Blogs.
    Nur 13 war aus meiner Sicht in der Farbgestaltung zu Retro und 14 mit dem schwarzen Background und der linken Sidebar echt gewöhnungsbedürftig.
    Mein Favoriten sind für den Desktop nach wie vor Twentyeleven und Twentytwelve.

  5. Bea schrieb am 28. September 2014, um 06:15 Uhr:

    Die Sidebar wäre ein Grund zum wechseln.

  6. Heinz schrieb am 29. September 2014, um 11:09 Uhr:

    Kann man die Sidebar auch nach rechts stellen?

  7. Alexander schrieb am 30. September 2014, um 12:41 Uhr:

    Gut gelungen, das 20.14 war eine Katastrophe, dieses scheint sich wieder auf das „Kerngeschäft“ von WP zu konzentrieren: Blogs.

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