„Wissen wächst, wenn es geteilt wird“

Interview mit David Decker

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Als WordPress Experte bietet er Consulting, Schulungen und Seminare an. Sein Steckenpferd sind das Genesis Framework sowie Sprachdateien zu verschiedenen Themes und Plugins, die er entwickelt und regelmäßig aktualisiert. Wir haben mit ihm gesprochen und dabei so einiges über sein Leben und seine Arbeit erfahren.

david decker

Hallo David! Schön, dass du dir für uns Zeit nimmst!

Gerne, vielen Dank, es ist mir eine Ehre, eure Fragen zu beantworten!

Kannst du dich kurz unseren Lesern vorstellen? Wer bist du und woher kommst du?

Ja, einfach David Decker oder wie mein Firmenname und Twitter-Benutzername „deckerweb“. 1998 war „decker.de“ bereits vergeben, aber die Domainsuche schlug deckerweb.de vor, also wurde das genommen und dann relativ schnell zum Firmennamen. Passt irgendwie, kurz und griffig, alles drin. Mit Jahrgang 1977 gehöre ich mittlerweile schon zum „Mittelalter“ zumindest scheint es mir so im Webentwickler-/WordPress-Bereich. Doch das Alter spielt gar keine Rolle, es sind die Leidenschaft und Freude an der Arbeit, die zählen! Neben den ganzen Sachen, die ich so mache, ist mir meine Familie sehr wichtig, besonders unsere kleine Tochter, sie ist etwas ganz besonders und eine totale Bereicherung – sie hält uns nicht nur fit, sondern in jeder Hinsicht jung! Mein Motto ist: Tiefe Wurzeln und starke Überzeugungen. Als waschechter Sachse und noch dazu aus dem Erzgebirge – Burkhardtsdorf, ein Vorort von Chemnitz – bringt man einen großen Sack Heimatverbundenheit und liebgewordene Traditionen mit, Stichwort „Weihnachtsland Erzgebirge“ und solche Sachen. Ich würde von mir sagen, dass ich beides irgendwie vereine: große Offenheit und dennoch bodenständig.

Was sind deine Haupttätigkeiten im Web?

Angefangen habe ich mal mit klassischen HTML-Seiten, noch so mit Frames und so. Seit Ende 2006 arbeite ich mit WordPress – und quasi nur noch mit WordPress. Bis auf drei Projekte mit einem anderen Shopsystem sind seitdem nur noch WordPress-Projekte und alles, was damit zu tun hat, entstanden. Die Hauptarbeit gliedert sich in drei große Säulen meiner unternehmerischen Tätigkeit: Die erste Säule sind Kundenprojekte mit einer Art Rundum-Service, natürlich inklusive der Entwicklung von Webprojekten von Grund auf. Die zweite Säule ist Plugin-Entwicklung mit kommenden kostenpflichtigen Produkten. Das ging 2011 bei mir los und nimmt mehr und mehr Fahrt auf. Die dritte Säule ist mit den beiden anderen eng verbunden: Übersetzungen für Plugins, Themes bzw. WordPress selbst und darauf aufbauend Sprach-Plugins.

Welche berufliche Ausbildung hast du genossen?

Nach dem Abitur und Zivildienst habe ich studiert, zuerst Wirtschaftsinformatik, danach Politikwissenschaft und Geschichte. Dennoch bin ich am Ende bei der Selbständigkeit geblieben – von der ich schon zu Schulzeiten träumte. Es macht einfach Spaß und ich habe eine große Flexibilität. Alles, was ich im Netz mache, habe ich mir seit 1994 selbst beigebracht durch klassisches „Versuch und Fehler“ und eben ständiges Lernen.

Auf deinem Blog schreibst du, dass du viele Hobbys und Talente hast. Wie und wann hast du deine Leidenschaft für WordPress entdeckt?

Irgendwann Ende 2004/ 2005 habe ich WordPress so richtig „entdeckt“ bzw. wahrgenommen. Ein Australier hatte einen Blog zum Tsunami-Geschehen in Asien aufgesetzt, der lief auf WordPress. Das hat mich begeistert: Design, Layout und das ganze Handling im Frontend. Sowas wollte ich auch. Nur irgendwie hab ich damals die Installation nicht hinbekommen. PHP, Datenbanken usw. waren seinerzeit böhmische Dörfer für mich.

Zwar kannte ich Blogs schon seit 2003 und habe bei „blogger.com“ erste Versuche unternommen. Da mich aber das Selber-Publizieren im Web von Anfang an extrem begeisterte und faszinierte, wollte ich immer die volle Kontrolle über alles haben, daher hatten für mich gehostete Dienste nie eine Priorität.

Wie auch immer, irgendwann im Sommer 2006 habe ich einen neuen Anlauf mit WordPress gewagt, das wurde dann ein Volltreffer. Ab da hatte mich das System vollauf in seinen Bann gezogen. Bereits im Herbst 2006 setzte ich für eine Kirchengemeinde eine Webseite damit auf, die sehr gut ankam. Das war ein „Bastelprojekt“, wo ich mehrere Wochen dran saß, aber bereits unheimlich viel lernte und bereits damals merkte, wie flexibel die ganze Geschichte mit WordPress ist. Ende 2006 habe ich beschlossen, meine ganze Firmenarbeit auf WordPress umzustellen, d.h. statischen HTML-Seiten Lebewohl zu sagen. Eine Entscheidung, die ich nicht eine Sekunde bereute.

Seitdem lebt die WordPress-Leidenschaft in mir – und aus mir heraus – es scheint so, als würde es mit jedem weiteren Jahr immer intensiver! Meine Entscheidung für das „Genesis Framework“ hat die Freude an der Arbeit nochmals extrem beflügelt – und war eine der besten unternehmerischen Entscheidungen, die ich je getroffen habe!

Neben Weiterentwicklungen des Genesis Framework machst du auch Bildbearbeitung, Shopaufbau, Trainings, Pressearbeit, Seminare, usw. Welcher Bereich ist deine heimlich größte Leidenschaft?

Die Sachen, die du aufzählst, gehören zwar alle  irgendwie zur regelmäßigen Arbeit. Die größte Leidenschaft ist jedoch seit längerer Zeit die Plugin-Entwicklung. Das hat mich total gepackt! Dabei fließt im gewissen Sinne „Training“ mit ein, denn fast alle meine Plugins sind irgendwie durch Erlebnisse bei bzw. mit Kunden entstanden oder auf Anregung von Freunden.

Wie gestaltet sich ein normaler Tagesablauf in deinem Berufsleben? Gibt es Routine-Abläufe?

Jeder Tag ist anders! Das ist auch gut so, denn ich genieße die Selbstständigkeit und die große Flexibilität sehr – ich will und kann es mir anders gar nicht mehr vorstellen. Da ich eine Tendenz zur „Nachteule“ habe, sitze ich dann meist ab 8.00 Uhr morgens am Rechner. An vielen Tagen werden es durchaus drei „Schichten“: vormittags, nachmittags und meist noch eine Abendschicht mit Programmieren.

Tagsüber mache ich sehr viel Arbeit an Kundenprojekten, Pflege, Neuentwicklung usw., ebenso kurze Beratungen sowie fast täglich auch Übersetzungen. Oft läuft Mehreres parallel und es wird nie langweilig. Programmierarbeit geschieht derzeit noch viel in der Freizeit, doch das soll sich ändern, wenn die Produktschiene startet.

Du warst schon auf einigen WordPress-Veranstaltungen. Was bringen dir solche Events persönlich und wem würdest du einen Besuch empfehlen?

Seit 2008 war ich auf allen WordCamps in Deutschland, mit Ausnahme von 2010, wo ich in meinen Flitterwochen war. Ich habe also die Camp-Anfänge hierzulande miterlebt und möchte das nicht missen. Endlich kann man die Gesichter hinter den Blogs und Twitter-Konten zuordnen. Oft ist die Zeit fürs Networking und „einfach-so-quatschen-über-Gott-und-die-(WordPress)-Welt“ zwar viel zu kurz, aber sofern es mir möglich ist, möchte ich gern an diesen Veranstaltungen teilnehmen. Es hilft dabei, den Blick über den Tellerrand nicht zu verlieren, die Entwickler- und Anwender-Community zusammenzubringen und insgesamt Open Source in Deutschland zu stärken.

david decker

Ich kann jedem nur empfehlen, ein WordCamp, WP Camp, WP Meetup oder sonstige ähnliche Veranstaltung zu besuchen. Es ist einerseits das ganze offene, dynamische Feeling, die Fachvorträge, aber natürlich der bunte Mix an Leuten, der einem begegnen wird. Wenn man offen dafür ist, kann man sehr viel lernen und vor allem Kontakte knüpfen, um Wissen zu vertiefen oder um neue Projekt-/ Geschäftspartner zu finden.

Und vielleicht hilft es dabei, eigene lokale Events auf die Beine zu stellen? Mit einem Bekannten aus dem Erzgebirge haben wir nach dem Besuch des BarCamps Leipzig 2008 die Bloggertreffen im Erzgebirge gestartet. Das war seinerzeit eine erfolgreiche Reihe, die in gewisser Weise bis heute fortlebt. Sowas hilft vor allem vielen Endanwendern; mit der ganzen Materie warm zu werden. Denn da draußen herrschen immer noch große Defizite im Bereich soziale Netzwerke und (Corporate) Blogs, wie man das alles sinnvoll betreiben und einsetzen kann.

Was unterscheidet dich von anderen WordPress-Experten?

Eine gute Frage. Ich denke, jeder Entwickler ist einzigartig, weil jeder eine andere Lebensgeschichte hat. Das fließt immer ins Geschehen mit ein, ob einem das nun bewusst ist oder nicht. Da ich seit jeher ein vielinteressierter Mensch bin und in gewisser Weise ein „Allrounder“, wirkt sich das selbstverständlich auf meine Arbeit aus. Ich habe bei vielen Dingen einen ganzheitlichen Ansatz: zum Beispiel bei meinen Übersetzungsprinzipien, bei der Plugin-Entwicklung, aber auch bei Beratung und Training. Ich gehe meinen eigenen Weg und habe auch schon Partnerschaften beendet. Das ist manchmal auch für andere nicht einfach, aber es ist wichtig, dass man sich selbst treu bleibt.

Beispiele: Ich bin kein klassischer Programmierer, sondern Seiteneinsteiger und Autodidakt. Ich sehe die Dinge nicht mit der typischen Programmiererbrille, sondern als Endanwender. Das ist mir sehr wichtig und das Benutzer-Feedback scheint mir an dieser Stelle Recht zu geben, dass dieser Weg nicht eben verkehrt ist. Auch beim Übersetzen: Ich habe keine weitere sprachliche Ausbildung in Englisch außer klassisches Abitur und ein bisschen was an der Uni. Alles andere ist Leidenschaft und ein tiefes Eindringen in die Materie – und jahrelange harte Arbeit. Ich gehe hier die Extra-Meile, indem ich zum Beispiel fast immer SIE- und DU-Versionen meiner Sprachdateien anbiete. Mir ist spontan niemand bekannt, der das macht.

Auch bei Einweisungen und Trainings versuche ich die Leute da abzuholen, wo sie sind: die Sprache von Anwendern zu sprechen, auf die gleiche Stufe oder eine drunter zu stellen. Dies hilft ganz oft, die Angst vor der „Maschine“ bzw. der Software zu nehmen. Am Ende geht es darum, dass die Leute ihre tägliche Arbeit mit WordPress machen können, ich helfe ihnen nur dabei. Gelingt das, sind wir mit „Open Source“ wieder einen kleinen Schritt weiter.

In der Kundenberatung gehe ich vermutlich etwas anders vor, jedenfalls wird mir dies häufiger attestiert. Oft wurde den Leuten ein spezielles Produkt – CMS, Plugin, Theme usw. – „empfohlen“ und andere bewusst schlecht geredet. Das verursacht viele Probleme, auf lange Sicht. Ich versuche hier so neutral wie möglich vorzugehen und dem Kunden bei einer mündigen Entscheidung zu helfen. Alles andere ergibt meiner Meinung nach keinen Sinn. Hier habe ich insbesondere das Thema „WordPress & Online-Shops“ vor Augen.

Ein weiterer Unterschied ist mehr praktischer Art: Gegenüber der Mehrzahl an Webentwicklern, die auf Mac oder Windows setzt, verwende ich auf meinen Rechnern ein Linux-Betriebssystem. D.h. ich arbeite auf freier Software für freie Software. Mir ist wichtig, mein Reden in die Tat umzusetzen. Linux spart nicht nur jede Menge Geld für Lizenzen, sondern ist sicher, stabil und macht jede Menge Spaß.

Welche Blogs liest du selbst am liebsten, um dich über WordPress zu informieren?

Die meisten sind englischsprachige Blogs und Quellen, bzw. auch Twitter-Nutzer. Leider ist da in Deutschland recht wenig greifbar. Ihr seid mit „Pressengers“ bereits meine Nummer eins bei den deutschsprachigen Angeboten. Das liegt einfach daran, dass es nur sehr wenige Blogs gibt, die regelmäßig gute, längere Artikel rund um WordPress veröffentlichen. Die Betonung liegt dabei auf regelmäßig und „längerer Inhalt“! Als Newsletter gefällt mir von der Machart her der „WP Letter“ von Sergej Müller sehr gut.

Google+ und dessen WordPress-Communities finde ich ebenfalls sehr bereichernd, dort geht immer mehr ab. Die deutsche WordPress-Community ist zahlenmäßig groß dort und es sind vermehrt Tipps und Anwenderfragen dabei. Da bekommt man einen guten Überblick und kann auch versuchen, hier und da Anwendern zu helfen. Die weltweite (englischsprachige) Community für das Genesis Framework habe ich Ende 2012 selbst ins Leben gerufen bei Google+ und sie wächst sehr gut, d.h. organisch.

Ansonsten lese ich von den englischsprachigen Quellen am liebsten WP Tavern (Sarah Gooding ist eine herausragende Autorin dort!), Post Status von Brian Krogsgard, Chris Lema, WPMU Dev Blog, Pippins Plugins sowie die ganze Armada an Make- und Trac Blogs von WordPress.org.

Auch Podcasts habe ich in letzter Zeit neu für mich entdeckt, dabei empfehle ich besonders Apply Filters, WordPress Weekly, WP Watercooler sowie Matt Report.

Das ist aber noch nicht alles, bei mir ist den ganzen Tag meine WordPress-Liste von Twitter via Hootsuite geöffnet. So habe ich die aktuellsten News, Dramen und sonstigen Sachen brandheiß auf dem Schirm. Manche Tage nervt es, aber insgesamt zeigt sich Twitter in dieser „Fach-Liste“ von seiner angenehmsten Seite.

Wie wir deinem Blog entnehmen, hast du eine besondere Vorliebe für Sprach-Plugins. Kannst du unseren Lesern kurz erläutern, warum und wie sie diese am effektivsten für ihre Seiten nutzen können?

Das effektivste Nutzen liegt aus meiner Erfahrung darin, dass böse Überraschungen vermieden werden, wenn das Original-Plugin aktualisiert wird.

Beispiel: Jetpack bringt eine deutsche Übersetzung mit, die war aber lange Zeit extrem chaotisch und unvollständig. Bei jeder Aktualisierung von Jetpack gab es irgendeine Verschlimmbesserung. Mit meinem Sprach-Plugin für Jetpack bleibt immer die Übersetzung von meinem Plugin aus aktiv, egal, was mit der beigefügten Jetpack-eigenen Übersetzung gerade passiert, oder eben nicht passiert. Das bringt Konstanz in die ganze Sache und für den Endanwender bzw. Webmaster ist es vor allem nervenschonend. Es gibt noch weitere technische Vorteile, aber das wäre ein Extra-Thema.

Auch für WooCommerce biete ich so ein Plugin an, was wirklich zum Renner geworden ist. Es hilft vielen Leuten dabei, dem Shop eine sinnvolle sprachliche Basis zu geben. Meine Sprachdatei wird seit 2011 gepflegt, ist sehr konsistent und wird durch von mir erarbeitete Übersetzungsprinzipien immer weiter verbessert – auch basierend auf Benutzerrückmeldungen.

Zudem erlauben es die Sprach-Plugins – erstmals oder eben weitaus anwenderfreundlicher – eigene Übersetzungen laden zu lassen. D.h. der Anwender kann seine projektbezogene, modifizierte Sprachdatei in einen besonderen Ordner hinterlegen und diese wird von dort geladen – sicher vor Überschreibungen bei Plugin-Aktualisierungen.

Kurz und knapp

Vervollständige für uns bitte die folgenden Sätze:

Wäre ich kein Webdesigner, wäre ich…

…in die Politik gegangen (ich habe mich vor über 10 Jahren gegen entsprechende Anfragen für die Arbeit im und mit dem Web entschieden).

Das Besondere an WordPress ist für mich…

…die enorme Flexibilität, die Open Source-Philosophie (konkret: GPL-Lizenz) sowie über allem die geniale Community und „Unter-Communities“ (wie etwa für das „Genesis Framework“).

Mein Lieblings-Plugin ist…

…Gravity Forms!

Das beste Theme in meinen Augen…

…Genesis plus ein entsprechendes Child Theme, es gibt echt nichts Besseres!

Die größte Schwäche von WordPress ist…

…die Neigung, gewisse Dinge auf falsche Weise zu politisieren, wie es z.B. durch die WordPress Stiftung / WordCamp Central bisweilen geschieht.

Der Schlüssel zum Erfolg ist…

…die totale Benutzerorientierung, die freie Lizenz (GPL), und die nahezu hierarchiefreie Community.

Auf deiner Website kann man dein starkes Portfolio bewundern. Hand aufs Herz: Was ist dein größtes persönliches Ziel mit WordPress?

Ich will auch in Zukunft von meiner Arbeit mit WordPress gut leben können und meine Familie ernähren. Das steht über allem. Konkret möchte ich meine Produktschiene veröffentlichen und etablieren.

Ein weiteres Ziel für die nächsten Wochen und Monate, ist der Aufbau des „WP Meetups“ in Chemnitz. Aller Voraussicht nach wird es im Sommer 2014  nun endlich an den Start geben.

Neben dem essentiellen Ziel mit dem Lebensunterhalt dient mein Engagement natürlich einer weiteren Herzensangelegenheit, nämlich, Open Source weiter zu verbreiten in jeder Hinsicht. Als Linux-Nutzer ist das kaum verwunderlich, aber der Markt für Open Source hierzulande ist noch riesig. Da ist für jeden was dabei, Anbieter und Anwender.

Jeder WordPress-Webworker sollte sich bewusst sein, dass das Zurückgeben an die Community sehr wichtig ist. Davon profitieren alle, und es entsteht echter Mehrwert. Getreu dem Motto: Wissen wächst, wenn es geteilt wird. Das ist kein Widerspruch zu unternehmerischem Handeln, sondern kann dieses sehr befruchten!

Wie wir gemerkt haben, verfolgst du Pressengers bereits regelmäßig. Was würdest du dir für die Zukunft noch an Inhalten wünschen, wo können wir uns deiner Meinung nach noch verbessern?

Erstmal ein ganz großes Lob an euch, ihr macht das wirklich ausgezeichnet! Ich kann mir gut denken, wieviel Aufwand und Zeit ihr da reinsteckt, doch das wird sich auf jeden Fall auszahlen. Wir brauchen in der deutschsprachigen Szene ein Magazin, das breit und unabhängig berichten kann. Ihr füllt in gewisser Weise eine Marktlücke.

Ich könnte mir durchaus vorstellen, den technischen Bereich auszubauen, d.h. die Code-Fraktion mehr zu bedienen. Aber das sollte man keinesfalls überstürzen, es muss „organisch“ wachsen. Auch so ein Bereich mit Interviews und Geschichten aus dem Alltag, wo und wie die Leute WordPress vor Ort einsetzen, sind für mich total spannend und reizvoll. Richtig authentisch eben.

Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg bei allen deinen Projekten!

Vielen Dank, es hat mir großen Spaß gemacht! Ich wünsche euch eine erfolgreiche Zukunft als Magazin, ihr seid eine echte Bereicherung. Macht weiter so!


Richard Schwerthalter

Richard Schwerthalter

Ich arbeite gerne an neuen Projekten, insbesondere der Erstellung und Optimierung von Websites. Mit WordPress arbeite ich schon längere Zeit und habe bereits einige Erfahrungen sammeln können.
Richard Schwerthalter

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Kommentare zu "Interview mit David Decker"
  1. WordPress 3.9 "Smith" - Endlich ist es da! : Pressengers schrieb am 17. April 2014, um 11:43 Uhr:

    […] Sprachversion verantwortlich sind, werden namentlich genannt. Darunter auch Sergey Müller, David Decker und Torsten […]

  2. […] mit WordPress tolle und ausführliche Beiträge verfasst. Wir hatten ihn bereits in einem Interview zu Gast, in dem er uns von seinem beruflichen Alltag berichtet hat. Die Regelmäßigkeit seiner Artikel ist […]

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