Details zum Release Mitte November 2017

Das ist geplant für WordPress 4.9

Die Entwickler vom WordPress Core Team arbeiten mit Hochdruck an der neuen Version 4.9. In diesem Artikel erfährst du mehr über die wichtigsten Änderungen im bevorstehenden Release. Außerdem verraten wir dir, wann die Veröffentlichung geplant ist.

Wie bei jedem WordPress Update wird es auch in Version 4.9 wieder zahlreiche Bugfixes geben. Wir haben uns mit den interessantesten Punkten der WordPress 4.9 Agenda beschäftigt und möchten Sie in diesem Artikel kurz für dich zusammenfassen. Übrigens: Seit kurzem kannst du dir die zweite Beta von Version 4.9 bei wordpress.org herunterladen. Weitere Infos gibt es hier.

Der geplante Veröffentlichungstermin für WordPress Version 4.9 ist der 14. November 2017. Das Hauptaugenmerk der Core Entwickler liegt dabei auf der Verbesserung dieser drei Kernelemente:

  • REST API
  • Customizer
  • Editor

Vor allem letzterer, der Editor, soll in nicht allzu ferner Zukunft mit der Neuentwicklung „Gutenberg“ ersetzt werden. Danach richten sich auch zahlreiche Anpassungen wie beispielsweise die REST API, die für den Einsatz von Gutenberg vorbereitet wird.

Der Customizer wird ebenfalls weiterentwickelt. Unter anderem stehen eine Verbesserung des Editors im Bezug auf Syntaxhervorhebungen an. Außerdem wird es eine Vorschau für Änderungen im Customizer geben, was das Testen der eigenen Website erleichtern soll.

Außerdem setzen sich die Entwickler derzeit mit den Widget- und Menüeinstellungen auseinander. Bisher war es so, dass bei einem Themewechsel Änderungen verloren gegangen sind, ein wie wir finden sehr wichtiger Punkt und enorm wichtig für professionelles Arbeiten. Auch der HTML Modus bei Widgets soll weiter verbessert werden.

Neben weiteren kleineren Änderungen gibt es in WordPress Version 4.9 nun auch die Möglichkeit, Plugins und Themes via ZIP-Datei zu aktualisieren.


Kommentare zu "Das ist geplant für WordPress 4.9"
  1. pezi schrieb am 15. Oktober 2017, um 20:43 Uhr:

    Danke für die Vorschau

    Aber warum ein neuer Editor? Ich hörte schon mal davon, hoffe aber, man kann das Angebot ablehnen? Dh. weiterhin auch den tollen TinyMCE nehmen.

    Den echt guten Editor hab ich seit ewig als Herzstück in allen Projekten, auch in den CMS aus eigener Fertigung und entschied mich ua. wegen TinyMCE für WordPress – statt eins der vielen anderen Systeme.

    Dies war auch in Foren u. Shopsystemen so: Wo TinyMCE drin war – das war (für mich) ein gutes System. Wenn der nun aus WP rausfällt – gute Nacht.
    Nicht allein wegen mir, meinen Autoren bei den eigenen Sites, nein, sondern va. wegen den Leuten, denen ich auch WP-basierte Sites machte – die dann wieder umlernen müssen. Leute, welche schon bei kleinen Designänderungen eines Plugins eine neue Einschulung brauchen.

    Aber dies zeigt, dass die Bevormundung durch die Industrie (egal welche) nirgends Halt macht. Nützliche, stabile, bewährte Dinge werden entfernt – unbrauchbares, fehleranfälligeres, mit unnützen Kram voll gestopftes Zeug kommt zwangsweise.

    Ok, es gibt genug Kritiker gegen TinyMCE, viele davon bemängeln, wie „wenig der drauf hat“. Kenner kennen aber dessen gigantischen Umfang und wissen wie einfach der aufgebohrt werden kann. Und es gibt ja ein Plugin, dass dies angeblich auch könnte.

    Vielleicht ist „Gutenberg“ so genial wie sein Namensgeber – aber hoffentlich lässt man uns die Wahl zwischen altem Genie und neuen Wahnsinn …

    PS: Das optimieren des Themewechsels ist wiederum eine gute Idee und echt wichtiger

    1. Florian schrieb am 16. Oktober 2017, um 16:05 Uhr:

      Hallo pezi,

      mit deinen Befürchtungen bist du nicht allein. Ich denke, viele werden TinyMCE weiterhin nutzen wollen und werden das auch können. Sollte der Editor komplett ersetzt werden, ist der Einsatz des altbewährten Eingabemodus sicher durch entsprechende Plugins möglich.

      Ich persönlich verzichte gerne auf derlei Schnick Schnack und bin auch kein Freund der Drag’n’Drop Erweiterungen wie Visual Editor, Muffin Builder & Co. Für ungeschickte Autoren ist keine Lösung wirklich optimal. Wer wirklich professionell arbeiten möchte, kommt meiner Ansicht nach nicht um eine grundlegenden Einarbeitung in die Materie.

      Gutenberg wird auch für Pluginautoren eine Herausforderung. Etwas Zeit bleibt aber noch, vor Ende 2018 wird die Entwicklung nicht massentauglich sein. Bis dahin kann man den Editor als separates Plugin testen.

      1. pezi schrieb am 16. Oktober 2017, um 22:33 Uhr:

        > viele werden TinyMCE weiterhin nutzen wollen und werden das auch können…

        Na hoffentlich

        > verzichte gerne auf derlei Schnick Schnack …

        Ich kenne diese Erweiterungen gar nicht – aber auf die WYSIWYG Fähigkeit des TinyMCE selbst will selbst ich nicht verzichten. Auch wenn der (aus Sicht eines HTML-kundigen) zeitweise ordentlich aus dem Rahmen, äh. Block fällt. Dort greif ich dann halt im Quelltextmodus ein und passt.
        Solange man keine fremden Styles uä. Fremdmüll reinkopiert („pfui sowas ist“) ist das schnell erledigt.

        Aber: Otto Normalsitebetreiber braucht man nicht einmal diese einfachsten HTML Regeln lehren, es interessiert keinen (CSS noch weniger).
        Sicher kann man Themes so aufbauen, dass auch ohne WYSIWYG vorne ein schönes Layout raus kommt. Machen etliche Redaktionen so.
        Nur für EPU, KMU, Vereine, oder eben Private ist das nichts, die wollen sich austoben … sollen sie vonmiraus.

        Ich habe HTML noch mit dem Win-Texteditor gelernt und könnte vieles ohne WYSIWYG machen – doch ich mag den TinyMCE, va. bei schnellen Nachrichten nicht missen. Und das meiste Layout macht das Theme, nicht der Artikel.

        Werde Gutenberg aber mal testen und meinen Senf dazu abgeben …

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