160 Millionen Dollar für die WordPress Kasse - Neue Investoren
Investoren unterstützen Wachstumsabsicht

160 Millionen Dollar für die WordPress Kasse

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In der ersten Finanzierungsrunde seit 2008 haben Investoren WordPress jetzt gewaltig Wind in die Segel geblasen. Insgesamt 160 Millionen US-Dollar stehen Automattic nach den Verhandlungen für zukünftige Projekte zur Verfügung – und Matt hat viel vor.

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Die Mathematik des Erfolgs.

Investition in Innovation

Automattic-Chef Matt Mullenweg betonte in einem Blog-Eintrag, dass es die erste Finanzierung seit einer 12 Millionen Dollar Investition im Jahr 2008 sei. Anwendungsgebiete seien vor allem die Expansion des Unternehmens und des Mitarbeiterteams (von aktuell 240) sowie eine gezielte Marketingstrategie. Hauptaugenmerk der Zukunft seien außerdem die mobilen Produkte, Onlinehandel und eine neue WordPress.com-Version. Obwohl Automattic in den letzten Jahren stetig wuchs, wolle das Unternehmen sich jetzt „aggressiver reinhängen, um diese Gelegenheit, die wir alle für sehr groß halten, auszunutzen“[1]. Die finanzielle Hilfe ist also nicht als Hilfeschrei, sondern vielmehr als Intention des Unternehmens zu verstehen, in Zukunft noch mehr in Innovation und schnelleren Fortschritt zu investieren.

Automattic soll 1,16 Milliarden Dollar schwer sein

Die Investoren bewerteten die Firma bei der Finanzierungsrunde, wie der Technik-Blog „recode“ berichtet, mit 1,16 Milliarden Dollar – etwa so viel bezahlte Yahoo im letzten Jahr für den Social Blog Tumblr. W3Techs gab darüber hinaus jüngst preis, dass inzwischen 59,8 Prozent aller Websites, deren CMS bekannt ist (dies entspricht 22 Prozent aller Seiten), über WordPress laufen (Quelle). Der Statistik ist auch zu entnehmen, wie WordPress im Gegensatz zu großen Konkurrenten wie Drupal und Magento in Sachen Traffic und Beliebtheit dasteht (nämlich zunehmend besser).

Matt gibt Gas

Angesichts dieser Zahlen muss sich WordPress also keine Sorgen machen. Doch Mullenweg scheint seit der Übernahme der Chef-Rolle vor einigen Monaten (wir berichteten hier bei pressengers) erkannt zu haben, dass langanhaltender Erfolg kein Selbstläufer ist, auch wenn er noch vor genau einem Jahr betonte, Investitionen seien für ein gesund wachsendes Unternehmen wie Automattic nicht notwendig. Er investiert jetzt aktiv in seine Vision der Zukunft:

Ich glaube, das Internet verdient ein wirklich offenes Betriebssystem für die nächste Generation des Content-Geschäfts. Ich möchte, dass WordPress ohne Einschränkung das beste Publishing System der Welt ist, inklusive des besten Interface, der besten Autorenumgebung und den besten Design Werkzeugen. [2]

Geld hin oder her, wir freuen uns über so viel Unternehmenslust!

 

 

 

 

[1]Übersetzung der Redaktion: “leaning in aggressively to take advantage of opportunity, which we all believe is a big one.”
[2] Übersetzung der Redaktion: “I believe the Web deserves a truly open platform and operating system to do the next generation of content-oriented business on,” he said. “I want WordPress to be the best publishing platform in the world, bar none, including the best interface, authoring environment and design tools.”

 

Bild: Shutterstock.com/Ivelin Radkov


Marie

Wer Dynamik und Innovation sucht, der findet WordPress. Meine persönliche Faszination: Die Usability und Anwendungsvielfalt von WordPress.
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