21. Juni 2016

Wordpress Anfängerfehler Die 8 häufigsten WordPress Anfängerfehler und wie ihr sie vermeidet

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Gerade aufgrund seiner Einfachheit in der Bedienung zählt WordPress zu den beliebtesten Content Management Systemen überhaupt. Doch so leicht WordPress an sich zu handhaben ist, so existieren doch einige Fehlerfallen, in die gerade Anfänger gerne hineintappen. Damit euch das nicht passiert, haben wir die acht häufigsten Anfängerfehler und ihre Vermeidung für euch zusammengefasst.

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1. Admin als Benutzername

Dies ist einer der typischsten Fehler, den Benutzer bei der Einrichtung ihres ersten WordPress Blogs machen. Dabei bedenken viele jedoch  nicht, dass der von WordPress vorgeschlagene Benutzername „admin“ auch Administratorrechte enthält. Wird dann auch noch ein schwaches Passwort gewählt, ist der Blog ein leichtes Ziel für potentielle Angreifer.

Achtet daher unbedingt darauf, sowohl ein gutes Passwort als auch einen eigenen Login-Namen für euren WordPress Admin-User auszuwählen.

2. Untertitel nicht ändern

Bei WordPress-Installationen ist standardmäßig der Untertitel „Just Another WordPress Site“ voreingestellt. Das Fatale daran: Von Google und anderen Suchmaschinen wird dieser Untertitel indexiert, egal, ob dieser sichtbar ist oder nicht.

Damit es soweit nicht kommt, könnt ihr den Untertitel eures Blogs unter „Einstellungen->Allgemein“ ganz einfach anpassen.

3. Permalink Struktur unverändert lassen

WordPress-Unterseiten werden in der Regel mittels unpraktischer Variablen wie zum Beispiel „http://www.beispielseite.de/?P321“ verlinkt. Das sieht jedoch nicht nur ziemlich unprofessionell aus, sondern trägt auch nicht gerade zur Suchmaschinenoptimierung eures Blogs bei.

Noch bevor ihr euren Blog mit dem ersten Beitrag befüllt, solltet ihr also unter „Einstellungen->Permalinks“ die Linkstruktur eures Blogs einstellen. Hierbei bietet sich beispielsweise der Titel eures Artikels oder Beitrags an. Achtet bei der Wahl der Einstellung jedoch in jedem Fall darauf, dass die Permalinks für Betrachter gut zu lesen und einfach zu merken sind.

4. Updates ignorieren

Updates haben nicht nur den Zweck neue Funktionen einzuführen, sondern auch Sicherheitsdefizite zu beheben. Das Vernachlässigen regelmäßiger Updates kann unter Umständen das Risiko für Angreifer erhöhen. Alte Versionen beinhalten oft Sicherheitslücken, die ein willkommenes Einfallstor für Hacker darstellen.

Haltet euren Update-Stand also sowohl für WordPress selbst als auch für eure genutzten Themes sowie Plugins immer aktuell und sorgt so für maximale Sicherheit auf eurem WordPress-Blog.

5. Kein Backup machen

Regelmäßige Backups sind das A&O, wenn ihr mit WordPress arbeitet. Nur so sind die Datenbank und die Dateien eures Blogs absolut sicher. Denn Hacker oder technische Defekte können letztlich jeden treffen.

Damit eure Website regelmäßig durch ein Backup gesichert wird, empfehlen sich Backup-Plugins wie BackWPup oder InfiniteWP. Diese legen automatisch in regelmäßigen Abständen ein Backup von eurem Blog an.

6. Unnötige Plugins

Je mehr Plugins ihr auf eurem Blog installiert, umso mehr belastet ihr den Server – und das wiederum erhöht die Ladezeit eurer Website. Dabei solltet ihr bedenken, dass Seiten die langsamer laden, tendenziell eine höhere Absprungrate besitzen.

Zudem können schlechte Plugins das Sicherheitsrisiko erhöhen. Überlegt also vor jeder Plugin-Installation, ob ihr dieses auch wirklich benötigt und überprüft vor allem die Quelle beziehungsweise die Reviews zu dem Plugin.

7. Kein SEO-Plugin installieren

Suchmaschinenoptimierung beim Bloggen ist zwar kein Muss – jedoch wird dabei jede Menge Potential verschenkt. Denn eure Beiträge können noch so hochwertig und gut geschrieben sein, wenn sie nicht für Suchmaschinen optimiert sind, wird es für User schwer diese aufzufinden. Mit einem guten SEO-Plugin wie wpSEO oder WordPress SEO by Yoast seid ihr jedoch SEO-technisch auf der sicheren Seite.

8. Auf Caching verzichten

Um ein gutes Ranking bei den Suchmaschinen zu erzielen, ist es wichtig, die Ladezeiten eures Blogs zu optimieren. Wenn ihr auf Caching verzichtet, müssen für jeden Besucher eurer Website jedoch erneut erst Daten vom Server abgefragt, gesammelt und verarbeitet werden. Das erhöht die Ladezeiten eurer Seite enorm.

Ein gutes Caching-Plugin wie W3 Total Cache oder WP Super Cache liefert euren Besuchern hingegen bereits fertig generierte statische Versionen eurer dynamischen Seiten – ohne langes Warten.

Weitere Tipps zur Konfiguration eures neuen WordPress-Blogs findet ihr hier.
Bild: © istock / PashaIgnatov

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Jasmin

Das Tolle an der Arbeit mit Wordpress ist, dass es niemals langweilig wird. Als Online-Redakteurin bin ich ständig auf Entdeckungstour nach neuen Plugins, Themes sowie Tipps und Tricks, die nicht nur zur Usability, sondern vor allem auch zur kreativen Vielfalt von Websites und Blogs beitragen.

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