25. August 2014

Fonts: Welcher ist der richtige? Web-Fonts vs Desktop-Fonts

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Ein Beitrag von Josefine

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Bei der Suche nach der richtigen Schriftart ist mehr zu beachten, als nur gutes Aussehen. Fonts, die zuhause auf dem Rechner so schön anzusehen sind, müssten sich doch auch problemlos auf der Webseite abbilden lassen, oder? Nein! Nachdem wir euch ja bereits berichtet haben, wie ihr Elemente und Boxen mit CSS verschwinden lassen könnt, wollen wir euch heute den Unterschied zwischen Desktop- und Web-Fonts näherbringen, sowie die Eigenschaften von OpenType, PostScript und TrueType aufzeigen.

webfonts

In der Library der Google Fonts finden sich eine Vielzahl kostenloser Fonts.

Der Unterschied

Desktop-Fonts sind digitalisierte Satzschriften, die allein für die Installation auf dem Computer kreiert wurden. Sie wurden entwickelt, um in Anwendungen, wie beispielsweise Word, Adobe Photoshop oder Excel et cetera benutzt zu werden. Sie haben häufig OpenType Features, die den Nutzern mehr Spielraum in Anwendung und Entwicklung bieten.

Webfonts sind dagegen speziell auf den Gebrauch für Webseiten abgestimmt. Individuelle Fonts lassen sich mittlerweile durch die @font-face-Deklaration in ein Webdokument einbinden. Problematisch sind hierbei aber vor allem die lizenzrechtlichen Bestimmungen. Webfonts sind nicht für die Software-Anwendungen auf Computern geeignet.

Wer einen Blog oder eine Webseite gestaltet, für den bilden Webfonts eine Art Alleinstellungsmerkmal. Der vorhandene Text wird durch den Gebrauch von Webfonts in eine einzigartige Form verwandelt und ihr kreiert durch die Schrift euren eigenen Style.

Welche Basis ist die richtige für meine Fonts?

Sieht man sich die Fonts-Formate etwas genauer an, so können schnell die am häufigsten in Gebrauch genommenen Formate ausfindig gemacht werden: OpenType, PostScript und TrueType die hier kurz dargestellt werden sollen:

OpenType

  • Besteht nur aus einer Font-Datei
  • Plattformübergreifende Kompatibilität: Eine Schriftdatei ist auf Macintosh- und Windows-Computern einsetzbar
  • Sehr umfangreicher Zeichensatz auf der Grundlage von Unicode
  • Unterstützt stark erweiterte Layout-Funktionen und Zeichensätze
  • Umfangreiche Glyphenpalette
  • Erweiterte typografische Kontrolle
PostScript
  • Für Druckmedien: Zeichensätze liegen im Vektorformat vor
  • Auf Bildschirmen: Bitmap-Zeichensätze
  • alle Bestandteile eines grafischen Dokuments werden in unterschiedlichen Medien wie Druckern, Plottern, Displays oder ähnlichem in gleichbleibender Qualität dargestellt
  • für jede Schrift werden zwei Dateien benötigt:.pfm-Datei (PostScript Font Metric) und .pfb-Datei (PostScript Font Binary).
  • PostScript-Zeichensätze lassen sich nicht zwischen Macintosh- und Windows-Systemen austauschen
TrueType
  • Zeichensätze liegen im Vektorformat vor
  • Kein Qualitätsverlust bei Skalierung für die Bildschirmanzeige oder Druck
  • für jeden Schriftschnitt liegt eine eigene Zeichensatz-Datei vor
  • für die Darstellung auf dem Bildschirm gut geeignet
  • schlechtere Druckqualität als PostScript-Schriften

Google Webfonts

Einige Themes verwenden sehr „exotische“ Fonts, die beim Besuch der Seite unbemerkt von den Google Servern runtergeladen werden. Technisch wird das im CSS – indem das ganze Layout der Seite beschrieben ist – über die Funktion @import gelöst. Optimierungstools wie GTmetrix finden das zwar nicht so toll, aber der Vorgang wirkt sich nur sehr wenig auf die Geschwindigkeit eurer Seite aus.

Daher ist es eine schöne Möglichkeit, seiner Webseite einen außergewöhnlichen Touch zu geben. Weiter lassen sich Google Webfonts auch über die Funktionen „Standard“ oder „Javascript“ hinzufügen. Eine Übersicht der Google Fonts findet ihr hier.

Fazit

Egal ob Windows oder Macintosh-Betriebssystem: Standard-Fonts erleichtern uns den täglichen Austausch von Dokumenten. Leider variieren die Standardschriften ja nach Version und die Standardzeichensätze von Windows und Apple sind sehr verschieden. Das führt bei der Webseiten-Gestaltung häufig zu Einschränkungen. Daher sollte sich bei der Wahl von Web-Fonts am besten auf die gemeinsamen Standardfonts beschränkt werden, um die Kontrolle über das Layout seiner Webseite zu behalten.

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Josefine

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Ob Themes, Plug-Ins oder News aus der Community – Es gibt immer etwas Neues zu entdecken! Und da zum Bloggen mehr als Content gehört, liegen mir besonders die kleinen Kniffe und Tricks, die die Nutzerfreundlichkeit von WordPress ausmachen, am Herzen.
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