13. August 2014

Das passende Dateiformat JPEG vs PNG: Welches Format wann passend ist

   12 Kommentare

Ein Beitrag von Josefine

Share on Facebook0Tweet about this on Twitter11Share on Google+7Share on LinkedIn1Email this to someone

Bilder sind in Blogs und auf Webseiten das A und O. Ihr könnt eure Bilder zwar in unzähligen verschiedenen Formaten abspeichern, aber wenn das Dateiformat zu groß ist, kann sich die Performance eurer Webseite dadurch verschlechtern. Wir haben euch bereits berichtet, wie wichtig die Ladezeit eurer Seite für die Besucherzahl ist. Heute haben wir die beiden gängigsten Dateiformate unter die Lupe genommen und zeigen euch hier, wann die Benutzung welches Formats sinnvoll ist.

JPEG vs PNG

Illustration © panthermedia.net/ keltt; Fotografie ©panthermedia.net/ Damato

Wann verwendet man was?

Die Faustregel lautet: PNG sind besser für Logos, Grafiken, Diagramme, Illustrationen und Screenshots, Zeichnungen und Webcomics – kurz gesagt: Für alles mit Text und wenigen Farben.

JPGs werden für Fotografien und fotorealistische Bilder benutzt. Kurz gesagt: Fotos mit vielen Farben.

PNG – Portable Networks Graphics

.png auf einen Blick:

  • für große Darstellungen nicht geeignet
  • wird mittlerweile von fast allen Webbrowsern unterstützt
  • verlustfreie Komprimierung
  • kleine Dateigrößen möglich
  • transparenter Hintergrund möglich
  • für Text und Logos besser geeignet

Für eine anständige Darstellung von Fotografien auf eurer Website solltet ihr in keinem Fall auf die Idee kommen, Fotos als PNG zu speichern. Die Dateien werden dadurch riesen groß und das wirkt sich negativ auf die Ladezeit eurer Seite aus.

JPG – JPEG File Interchange Format

.jpg auf einen Blick:

  • Komprimierung ist nicht verlustfrei
  • kleine Dateigrößen möglich
  • für Bilder mit mehr als 256 Farben
  • Darstellung bis zu 16,8 Millionen Farben möglich
  • kein transparenter Hintergrund möglich
  • für Darstellungen mit scharfen Kanten ungeeignet

Für Logos ist das JPG Format ungeeignet. Wenn ihr ein Logo als .jpg speichert bekommen diese durch die Komprimierung einen ungewollten „Halo“-Effekt um die Kanten. Das sieht nicht unbedingt gut aus und eure Besucher können sehen, dass bei euch was schief gelaufen ist.

Fazit

Beide Bildformate zählen zu den Rastergrafiken und bestehen aus einer Vielzahl von kleinen Pixeln, die in der Vergrößerung zu sehen und auch veränderbar sind. Neben den oben aufgezählten Vorteilen, lassen sich beim Bildformat JPEG zusätzlich Metadaten über die Grafik speichern, also Informationen über Zeitpunkt, Inhalt und über den Ort des Bildes. Verschiedene Grafikprogramme bieten die Auslesung und Bearbeitung dieser Metadaten seit längerem an. Die verlustlose Kompression von Bildern im PNG Format ist ganz klar ein sehr großes Plus, dennoch solltet ihr dabei immer die Dateigröße im Blick behalten, da diese beim PNG sehr groß ausfallen kann.

Share on Facebook0Tweet about this on Twitter11Share on Google+7Share on LinkedIn1Email this to someone
Josefine

Josefine

Ob Themes, Plug-Ins oder News aus der Community – Es gibt immer etwas Neues zu entdecken! Und da zum Bloggen mehr als Content gehört, liegen mir besonders die kleinen Kniffe und Tricks, die die Nutzerfreundlichkeit von WordPress ausmachen, am Herzen.
Josefine

Letzte Artikel von Josefine (Alle anzeigen)

Du willst up-to-date bleiben?

Trage dich jetzt in unseren kostenlosen Newsletter ein, um stets die aktuellsten Neuigkeiten rund um Wordpress zu erhalten.

Wir geben deine Daten nicht weiter! Wir hassen Spam genauso wie du!

12 Kommentare

Reaktionen auf diesen Beitrag

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *