5. Januar 2015

Gastbeitrag Erste Hilfe bei Fragen rund um WordPress

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© scanrail / iStock

Ob nun als absoluter Anfänger oder als langjährige Expertin, hier und da kommen wir bei der Arbeit mit WordPress alle mal ans Ende unseres Lateins. Mit genügend Ausdauer kann man zwar die meisten Probleme auch selbst lösen, aber manchmal fehlt dazu einfach die Zeit, das nötige Fachwissen oder auch einfach die Lust. Im Folgenden stellen wir euch ein paar Anlaufstellen vor, die schnelle Abhilfe bei WordPress-Problemen schaffen.

1.     Erst mal googeln…

Die trivialste, aber überraschend effektive Variante ist, eure Frage einfach bei Google oder der Suchmaschine eurer Wahl einzugeben – möglichst konkret und im Zweifelsfall auch auf Englisch. Besonders bei spezifischen Fehlermeldungen und ungewöhnlichen Problemen ist das eine effektive Methode, um einen Lösungsansatz oder zumindest einen Hinweis zu erhalten.

2.     Facebook-Gruppen

Auch auf Facebook gibt es eine aktive WordPress-Community, die sich auf verschiedene Gruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten verteilt. Von Plugin-Empfehlungen bis hin zu Code-Snippets erhält man hier oft innerhalb von wenigen Minuten nützliche Informationen. Bevor ihr eine Frage postet, solltet ihr – um unnötige Dopplungen zu vermeiden – zuerst die Suchfunktion verwenden, die bei Facebook-Gruppen rechts unter dem Titelbild zu finden ist. Denn die Anfragen werden von engagierten Usern und Developern in ihrer Freizeit gepflegt und gegenseitiger Respekt ist wichtig für ein gutes Community-Klima.

Im Folgenden findet ihr eine Auswahl von beliebten deutsch- und englischsprachigen Gruppen:

WordPress & SEO: Wie der Name schon sagt, dreht sich hier alles um WordPress und Suchmaschinenoptimierung. Die Gruppe ist sehr groß und es gibt täglich zahlreiche Fragen. Mit Hilfe der Suchfunktion wird man mit ziemlicher Sicherheit schnell fündig.

WordPress Berlin-Brandenburg: Eine kleine, aber feine Gruppe, vor allem bestehend aus Webdesignern und Programmierern, die gerne helfen und auch bei komplexen Problemen oft nützliche Tipps parat haben.

Erfolgreich Bloggen: Diese Gruppe richtet sich hauptsächlich an professionelle Blogger oder die, die es einmal werden wollen. Da heutzutage der Großteil aller Blogs mit WordPress umgesetzt wird, gibt es auch hier viele Fragen und Antworten zu WordPress-spezifischen Themen.

Advanced WordPress: Eine sehr aktive, englischsprachige Gruppe, bei der der Name Programm ist: “Die Idee hinter dieser Gruppe ist, einen Raum für WP-Entwickler auf Facebook zu schaffen, um sich zu treffen und auszutauschen. Fokus sind dabei fortgeschrittene Features und Funktionen”.

WordPress Security: Diese englischsprachige Facebook-Gruppe dreht sich rund um das Thema WordPress und Sicherheit, von Plugin-Empfehlungen bis hin zur Implementierung fortgeschrittener Sicherheitsmaßnahmen für WordPress-Websites.

WordPress Hosting: Dies ist ein Ableger der oben bereits erwähnten Gruppe “WordPress Advanced” und bietet hilfreiche Tipps, Tricks und Neuheiten rund um die Themen Hosting, Sicherheit, Caching, Performance und mehr.

3.     Blogs

Wenn Ihr keine Zeit oder Lust habt, euch in den Facebook-Gruppen durch die verschiedenen Meinungen zu kämpfen, könnt ihr stattdessen auch auf vertrauenswürdigen WordPress-Blogs nach Best-Practice-Anleitungen suchen.

Hier möchten wir das Team von Elmastudio hervorheben, die neben ihrer Arbeit als Theme-Entwickler seit vielen Jahren zum Thema WordPress bloggen. Mittlerweile haben sie zu fast jedem WordPress-relevanten Thema etwas geschrieben und sind auch für Anfänger eine großartige Anlaufstelle, weil die beiden immer um Verständlichkeit und Zugänglichkeit für alle Levels bemüht sind. Außerdem gibt es ein tolles WordPress-Lexikon, das gerade für Neulinge sehr hilfreich ist. Leider ist es im letzten Jahr etwas ruhig auf dem Blog geworden, aber mit Hilfe der Suchfunktion, die etwas versteckt in der Sidebar platziert ist, wird man fast immer fündig.

Außerdem können wir euch Die Netzialisten, ein Blog von den beiden Webdesignerinnen Kirsten Schelper und Elisabeth Hölzl, ans Herz legen. Egal, ob man wissen will, wie man Google Analytics rechtskonform einbinden kann, oder mehr über die Arbeit mit Parent- und Child-Themes erfahren will, hier werden auch Fortgeschrittene fündig.

Etwas weniger familiär geht es bei DRWP.de zu: Das Magazin bietet in seinem Blog interessante Artikel mit Theme-Reviews über Plugin-Empfehlungen bis hin zu bewährten Lösungen für konkrete Problemstellungen. In der Kategorie Snippets werden kleine Code-Schnipsel vorgestellt, die eine bestimmte WordPress-Funktionalität ermöglichen.

4.     Foren und Theme-Support

Im deutschsprachigen WordPress-Forum beantworten Benutzer und Developer konkrete Fragen und helfen mit Code-Snippets und Plugin-Empfehlungen. Außerdem finden sich auf der englischen WordPress-Supportseite unzählige Ressourcen für die Arbeit mit dem beliebten Content Management System. Von der WordPress-Installation bis hin zur richtigen Verwendung von Plugins und Troubleshooting ‒ hier wird man meistens fündig, wenn es um ein allgemeines WordPress-Problem geht oder man eine konkrete Anleitung sucht.

Wenn es um Gestaltungsfragen geht, sind natürlich auch die Theme-Support-Foren bzw. Anbieter des Themes, welches ihr nutzt, ein äußerst hilfreicher Ansprechpartner. Daher sollte man guten Support als großes Plus schon bei der Entscheidung für ein WordPress-Theme mitdenken.

5.     Meetups

Ihr wollt euch über WordPress-Fragen lieber persönlich austauschen? Dann besucht doch einmal eines der zahlreichen WP Meetups! Diese finden inzwischen in vielen Städten Deutschlands statt und werden meist als eine Art Stammtisch organisiert, oft auch mit einem Vortrag am Anfang. Im Anschluss findet sich eigentlich immer genug Zeit, auch konkrete Fragen zu stellen. Pluspunkt sind die vielen neuen Kontakte, so könnt ihr nebenbei auch gleich noch euer Netzwerk ausbauen.

Um wie bekommt ihr heraus, ob und wann ein Meetup in eurer Nähe stattfindet? Ihr könnt einfach die große Meetup-Plattform nach WordPress-Meetups durchstöbern oder euch auf der Website WPmeetups.de einen Überblick verschaffen. WPmeetups.de will “eine Community-Plattform sein, wo man sich schnell mal einen Überblick verschaffen kann, an welchen Orten sich WordPress-Enthusiasten im deutschsprachigen Europa so treffen”.

Und falls ihr generell tiefer in das Thema WordPress eintauchen wollt, sind auch die jährlich stattfindenden WordCamps zu empfehlen, in denen sich gleich mehrere Tage alles nur um WordPress dreht. Das deutsche WordCamp 2015 wird höchstwahrscheinlich in Köln sein, das weltweit größte WordCamp findet in San Francisco statt.

6.     Profi-Support

Last but not least wollen wir auch die wohl bequemste Lösung nicht unerwähnt lassen: Sich professionelle Hilfe holen. Das kostet zwar etwas, aber oft rechnet es sich, da die eigene Arbeitszeit gespart wird, die es braucht, um sich in ein Problem reinzufuchsen. Wenn das Budget vorhanden ist, kann es also durchaus sinnvoll sein, sich an einen Experten zu wenden, statt sich selbst tagelang mit einem Problem herumzuärgern. Ihr solltet dabei jedoch bedenken, dass für Webdesigner die Kommunikation mit euch und das Einarbeiten in euren Fall ebenfalls Zeit kostet ‒ oft mehr als für die eigentliche Behebung des Problems. Auch diese Zeit muss direkt oder indirekt vergütet werden. Am besten schreibt ihr den Webdesigner eures Vertrauen an, schildert gleich konkret euer Problem und bittet um eine Aufwands- und Kostenschätzung. Wir bei ACB zum Beispiel helfen bei kleinen Änderungen gerne für einen vorher abgemachten Fixpreis. Und in Deutschland zwar noch unüblich, aber im englischsprachigen Raum im Kommen: Komplettpakete für WordPress-Wartung und -Support. WP Curve zum Beispiel bietet monatlich unbegrenzte Unterstützung bei WordPress-Problemen, die sich unter 30 Minuten lösen lassen.

Fazit: Backups, Backups, Backups

Abschließend lässt sich festhalten, dass einer der großen Vorteile von WordPress die riesige und meist sehr hilfsbereite Community ist. Deshalb werdet ihr mit euren Problemen nicht allein gelassen – und die wird es immer mal wieder geben, da WordPress eben ein komplexes System ist. Wenn also mal etwas nicht klappen sollte, lasst euch nicht verrückt machen, sondern recherchiert erst einmal in Ruhe in den hier angebotenen Tipps. Übrigens solltet ihr auch nach Plugin- und WordPress-Updates – und diese regelmäßig auszuführen, ist wichtig – immer überprüfen, ob eure Website weiterhin fehlerfrei angezeigt wird.

Und bitte nicht vergessen: Bevor ihr verschiedene Problemlösungen ausprobiert, nie die Datensicherung vergessen! So könnt ihr im Falle eines Fehlers wieder einen Schritt zurückgehen und auf eine Sicherheitskopie eurer WordPress-Daten zugreifen. Am besten erstellt ihr einfach regelmäßig vollständige Backups von eurer Website und ihr seid immer auf der sicheren Seite.

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Isa von Hobe & Anja Ludwig

Isa von Hobe & Anja Ludwig

Isa von Hobe und Anja Ludwig sind in dem Netzwerk ACB als WordPress- und Online-Marketing-Expertinnen aktiv. Das Full-Service-Netzwerk bietet alles rund ums Webdesign mit Schwerpunkt auf WordPress an, über Beratung und Konzeption bis hin zu Grafikdesign und Online-Marketing.
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