WordPress Standard Themes - Eine visuelle Zeitreise
Eine kurze Geschichte des Wordpress Designs WordPress Standard Themes – eine visuelle Zeitreise
11. Dezember 2013ThemesKeine Kommentare
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Dieses Jahr feierte WordPress seinen 10 jährigen Geburtstag, die Version 3.8 steht schon in den Startlöchern und das neue Standard Theme Twenty Fourteen wurde im November 2013 veröffentlicht. Gute Gründe für uns mal eine visuelle Zeitreise durch die verschiedenen WordPress Themes zu unternehmen. Los geht es mit dem Neuzugang Twenty Fourteen.

Twenty Fourteen

Das neue responsive Standard Theme kommt in einem ganz neuen Gewand daher und bricht bewusst mit seinen sechs Vorgängern. Twenty Fourteen, ebenfalls nach der Jahreszahl benannt, orientiert sich sehr stark am Magazin Layout. Laut WordPress  eignet sich dieses Theme besonders gut für contentstarke und bildlastige Seiten. Das minimalistische Design erweckt die Assoziation mit professionellen Highend Magazinen. Ob dies einem zusagt, bleibt natürlich weiterhin Geschmackssache.

wordpress standard theme twenty fourteen

 

Was kann das Theme?

  • Lesbarkeit steht bei dem Theme im Vordergrund: Fixed header: Der Header wandert beim Runterscrollen einfach mit, das Menü kann also von beliebigen Positionen auf der Seite aus bedient werden
  • Als Font wurde „Lato“ benutzt, die Zeilenlänge auf 55-75 Buchstaben optimiert
  •  Bis zu sechs Posts können auf der Startseite hervorgehoben werden, die dauerhaft in einem grid oder slider angezeigt werden. Der Content kann über die „featured“ Funktion ausgewählt oder aber ebenfalls „sticky“ gemacht werden
  • Das neue Widget Ephemera in der Content Sidebar, dass deine neusten Videos, Musik und Links anzeigt. Es gibt insgesamt drei Widget Areas – zwei in der Sidebar und eine im Footer
  • Flyout Menüs am linken Rand

Das sollte man doch mal testen! Die Twenty Fourteen Demo anschauen kann man  hier! Wer es selbst ausprobieren möchte, findet die Beta Version hier.

Twenty Thirteen

Der äußerst farbenfrohe Vorgänger von Fourteen legt den Fokus auf das Multimediale. Das Theme begrüßt den Blogbesucher mit warmen, kontrastreichen Farben und orientiert sich auch weiterhin am sogenannten clean design –  einer Gestaltungsweise, bei der die Reduktion von Farben und Formen im Vordergrund steht. Thirteen ist für einspaltige Blogs konzipiert. Matt Mullenweg selbst nutzt das Theme auch für seine eigene Website.wordpress standard theme twelve thirteen

twenty thirteen

 

Was kann das Theme?

  • Komplett responsive, das Theme macht auch auf Tablets und Smartphones eine gute Figur
  • Je nach Kategorie hat der Hintergrund eine andere Farbe
  • Für ein einspaltiges Design ausgerichtet
  • Widgets werden im Footer platziert
  • Mit Hilfe von Icon Fonts und OpenSource Webfonts kann man das Design auf unterschiedliche Größen skalieren

Demo anschauen? Hier entlang!

 Twenty Twelve

Twenty Twelve wendet sich erstmal von dem für Blogs entworfene Design ab. Man möchte ein Content Management System bieten, das auch für Unternehmen unterschiedlicher Branchen attraktiv ist. DAS neue Feature ist wohl die freigestaltbare Startseite, das die einen begeistert, die anderen aber die Hände über dem Kopf zusammenschlagen lässt. Wer ein klein wenig Hilfe bei der Gestaltung des Themes braucht, wird beim WP Support fündig.

wordpress standard theme twenty twelve

 

Was kann das Theme?

  • Elegant, komplett responsive und Retina optimiert, daher auch geeignet für Smartphones und Tablets
  • Bricht mit dem typischen Blogdesign, gleicht eher einer Landing Page
  • Ein Front Page Template, also eine frei konfigurierbare Startseite
  • Der obere Teil des Themes ist für Texte, Bilder & Co., im unteren Teil gibt es Platz für Widgets
  • Keine mitgelieferten Headergrafiken
  • Kein Sidebar Template
  • Bisher etwas vernachlässigt: Die Typographie! Twelve kommt mit Open Sans

Twenty Twelve ausführlich betrachten: Die Demo.

Twenty Eleven

Optisch gesehen gleicht es dem Twenty Ten noch sehr, dennoch bringt es eine Reihe neuer Features mit. Im Paket sind neue Header Bilder, neue Formate, wechselnde Farbschemen und Layouts. Anpassbarkeit steht klar im Fokus, so kann es zum Beispiel als Blog, Photolog oder Tumblelog genutzt werden.

wordpress standard theme twenty eleven

Was kann das Theme?

  • Twenty Eleven gibt’s in der hellen oder dunklen Farbvariante
  • Man kann die Farbe der Links individuell an das Blogdesign anpassen
  • Es bringt 7 verschiedene Postformate mit. Neben dem Standardformat (für längere Artikel) findet man 6 weitere: Aside (für kurze Posts), Link, Gallerie (zeigt Thumbnails auf der Startseite), Status (für sehr kurze Statusupdates), Quote (hebt Zitate hervor), Video und Bild

Die Twenty Eleven Demo gibt es hier.

 

Twenty Ten

Tadaaa! Es ist vollbracht: Mit Twenty Ten hat WordPress erstmals ein Update für ein vorinstalliertes Theme geschaffen. Das neue Standard Theme soll all die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten mit WordPress aufzeigen, ohne dabei auf bekannte Features verzichten zu müssen. Die Designer wollten ein responsive, optisch ansprechendes aber doch schlichtes Theme entwerfen. Ist das gelungen? Und ob!

wordpress standard theme twenty ten

Was kann das Theme?

  • Twenty Ten ist ganz klar headerverliebt! Aus 8 entworfenen kann man wählen. Wem das zu langweilig ist, kann natürlich auch seinen eigenen entwerfen
  • Keine Lust auf weißen Hintergrund? Ten bietet die Möglichkeit unterschiedlicher Farbgestaltung und die Nutzung individueller Bilder
  • Das Theme vefügt über ein Dropdown Menü
  • Ein- oder zweispaltig? Beides geht!
  • „Asides“ (für Gallerien, Listen, usw) haben ihren eigenen Style
  • Widgets im Footer

Zum Anschauen kann man sich die Demo Version zu Gemüte führen.

 

 

Und was gab es davor?

 

Fangen wir mal ganz vorn an: Am 27. Mai 2013 feierten Matt Mullenweg und Mike Little den zehnjährigen Geburtstag von WordPress. Der Vorläufer von WordPress war das für das Bloggen konzipierte b2/Cafelog. Matt und Mike wollten jedoch eine Weiterentwicklung des CMS‘, eine Freundin der beiden, Christine Tremoulet, schlug den Namen vor und schon war es beschlossene Sache. WordPress war geboren! Mit Hilfe von archive. org haben wir in der visuellen Geschichte von WordPress gegraben.

 

Das erste WordPress Standard Theme (2003)

Das erste WordPress Theme wurde von Mitgründer Matt Mullenweg entworfen und entsprach dem b2 Design. Durch das sehr minimalistische Layout wird deutlich wie einfach es ist, eigene Beiträge zu posten oder das Theme anzupassen. WordPress unterstützte 2003 nur 2 Templates zur Kommentarverwaltung .Es hat eine einfache Sidebar und einen kleinen Header, um die Ladezeit zu verkürzen. Auch schon damals verlinkten sich Blogger gern untereinander, daher war das Link Manager Feature das wichtigste des Themes.

wordpress theme 2003

das erste WordPress Standard Theme. Bildquelle

 

Das WordPress Classic Theme (2004)

Das Classic Theme wurde zusammen mit der WordPress Version 1.2 Charles Mingus veröffentlicht und ist optisch wesentlich ansprechender. Das Standard Theme wurde dieses Mal nicht von Mullenweg selbst designt, sondern von Dave Shea. Mullenweg selbst nahm nur kleine Änderungen vor. Den Minimalismus des Standard Themes findet man auch beim Classic Theme, dennoch ist es auch hier möglich, das Theme individuell anzupassen.

wordpress classic theme

 

Kubrick (2005)

kubrick theme

Die nach Billy Strayhorn benannte WordPress Version 1.5 brachte auch ein neues Standard Theme mit: Kubrick! Das Design stammt von Michael Heilemann, der es nach seinem Lieblingsregisseur Stanley Kubrick benannte. Die 1.5 Version, zusammen mit dem Layout, war ein bedeutender Moment für WordPress, denn dieses mauserte sich zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten für das damalig führende CMS System Moveable Type. User von anderen CMS Systemen gaben wichtiges Feedback und so wurde WordPress noch benutzerfreundlicher und anpassungsfähiger.

Welche wichtigen Neuerungen  gab es?

 

  • Eine wichtige Neuerung war, dass man mit Strayhorn  mehr als nur ein Theme installieren konnte. WordPress gliederte die Website nun in verschiedene Abschnitte, die man mit den entsprechenden Templates beliebig verändern konnte

 

  • Erstmals erlaube es ein Theme, Plugins zu benutzen

 

Kubrick ist es zu verdanken, dass Millionen von Blogs gestartet wurden und so ein neuer Trend begann. Web Developer veränderten das Theme beliebig, Blogger wurden sicherer im Umgang mit HTML und CSS. Kubrick war bis zur Veröffentlichung von Twenty Ten das Standard Theme von WordPress und wurde bei jeder neuen Version nur leicht verändert.

 

 

                                                              

 

 

Julian Dziki

Geschäftsführer bei Seokratie GmbH
In mehr als sieben Jahren habe ich über 100 WordPress Projekte erstellt. WordPress ist meine geheime Leidenschaft.

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