3. Juni 2015

Food and Drink Menu Speisekarte für WordPress

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Ein Beitrag von Hans Jung

WordPress eignet sich als Plattform für Blogger und Unternehmen aber auch für Restaurants. Für letztere bietet sich an, die Speisekarte(n) auch auf der Website abzubilden, ohne dass der Besucher erst umständlich eine PDF-Datei herunterladen muss. Wie genau das geht, lest ihr hier.

WordPress-Plugins für Speisekarten gibt es viele, aber wenige, die auch regelmäßig gepflegt werden und mit der aktuellen WordPress-Version getestet sind. Eines davon ist das kostenlose Food and Drink Menu.

Das Plugin erweitert eure Navigation im WordPress-Backend um zwei Punkte: Speisekarten und Gerichte. Eure Speisekarte erstellt ihr in drei Schritten:

  1. Ihr legt „Speisekarten-Kapitel“ an
  2. Ihr legt Gerichte an (dort wählt ihr aus, zu welchem Kapitel sie gehören)
  3. Ihr legt eine Speisekarte an (und wählt, welche Kapitel in welcher Reihenfolge dazugehören)

Aber der Reihe nach:

1. Speisekarten-Kapitel anlegen

Die Kapitel eurer Speisekarte könnt ihr im Backend unter dem Punkt „Gerichte“ anlegen. Warum der Punkt nicht unter „Speisekarten“ angeordnet ist, weiß der Plugin-Autor. Nachdem ihr dort eure Kapitel angelegt habt (ähnlich den Blog-Kategorien), legt ihr die einzelnen Gerichte an.

Food and Drink menu-Speisekarten Kapitel

2. Gerichte anlegen

Analog eurer Blogbeiträge legt ihr die Gerichte an: Titel und Beschreibung sind selbsterklärend. Wenn ihr ein Beitragsbild einstellt, wird es in der Speisekarte angezeigt. Über die Sidebar wählt ihr das oder die passenden Speisekarten-Kapitel aus und könnt weiter unten auch den Preis eingeben. Wünschenswert wäre, den Preis über die Quick-Edit-Funktion anpassen zu können. So jedoch müsst ihr bei jeder Preisänderung das jeweilige Gericht aufrufen und anpassen.

Food and Drink menu-Gericht hinzufügen

3. Speisekarte erstellen

Die Erstellung der Speisekarte erledigt ihr bequem per Klick: Aus den zuvor erstellten Kapiteln klickt ihr euch die passende Reihenfolge zusammen und wählt, ob die Darstellung über eine oder zwei Spalten verläuft. Zudem könnt ihr noch die Fußzeile der Speisekarte pflegen – zum Beispiel, um die Inhaltsstoffe zu deklarieren. Nach dem Veröffentlichen wird eurer neuen Speisekarte eine ID zugewiesen, die ihr aus der Speisekarten-Übersicht samt Shortcode kopiert.

Food and Drink menu-Speisekarte erstellen

Food and Drink menu-Speisekarten Übersicht

Speisekarte in WordPress einbinden

Mit dem Shortcode eurer neuen Speisekarte bindet ihr die Karte an beliebiger Stelle in euren Blog ein: In eine Seite, einen Beitrag oder ein Widget. Bei letzterem solltet ihr unbedingt prüfen, ob die Speisekarte auch richtig angezeigt wird.

Food and Drink menu-Beitrag mit shortcode

Über die Einstellungen des Plugins habt ihr die Möglichkeit, die Bilddimensionen zu verändern, was in unserem Test leider nicht funktioniert hat. Entweder ihr nutzt das Plugin daher mit einem der beiden mitgelieferten CSS-Styles, oder ihr erstellt dazu euer eigenes CSS. Wie das genau funktioniert, ist in den englischsprachigen Tutorials beschrieben: Menü-Vorlagen anpassen, Menü-layout erstellen und Menüsektionen individuell gestalten. Vom Plugin-Autor gibt es übrigens noch weitere Plugins speziell für Restaurants.

food and drink menu-einstellungen

Fazit: Restaurants erstellen mit dem Plugin Food and Drink Menu mit wenig Aufwand eine Speisekarte auf der WordPress-Seite. Allerdings kann die Individualisierung und Anpassung an das verwendete Theme viel Zeit kosten.

Hans Jung

Hans Jung

Hans ist Datenschutzbeauftragter und bekennender WordPress-Fan – und versucht beides unter einen Hut zu bekommen.
Hans Jung

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