1. Oktober 2014

“Profi Search Form”-Plugin So lässt sich eure WP-Seite filtern

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Ein Beitrag von Eilenna

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Filter
Für viele Seitenbetreiber ist es sinnvoll, dem User ein etwas ausgefalleneres Filter-Suchsystem anzubieten als ihn ein einfaches Strg+F nutzen oder ihn Url:site googlen zu lassen. Shops mit Produkten, Makler mit Wohnungen oder auch Unternehmen mit vakanten Jobs – alle, die solche Produkte anbieten, profitieren von guten Filtersystemen. Wir haben ein Plugin für WordPress getestet, das Metadaten und Taxonomien nutzt, um besser zu filtern.

Filtern – aber nach welchen Kategorien?

Um die Filterfunktion von Profi Search-Form zu verstehen, gucken wir uns zunächst einmal ganz kurz an, welche „Gattungs“-Optionen uns WordPress bietet.

  • Zunächst gibt es die sogenannten Kategorien, die ihr meist rechts bei einem Artikel zuordnen könnt. Das sind verallgemeinert Taxonomien, mit denen ihr mittels Theme eure Beiträge einteilen könnt. Auch die „Tags“-Wolken-Widgets funktionieren meist so.
  • Daneben gibt es sogenannte Post-Metadaten. Fügt ihr bei eurem Artikel oben mittels Optionen die „Benutzerdefinierten Felder“ hinzu, dann könnt ihr hier Metadaten vergeben. Sie haben einen Namen und einen Wert. Hier könnt ihr z.B. als Namen „Preis“ und dann je nach Artikel einen Wert angeben.

Das „Profi Search Form“-Plugin arbeitet sowohl mit den Taxonomien als auch mit den Metawerten eurer Artikel. So könnt ihr zum Beispiel bei einer Seite, die unterschiedliche Ferienhäuser anbietet, User nach Preisen filtern lassen oder auch nach bestimmten Regionen.

Das “Profi Search Form”-Plugin einrichten

Schritt 1: Name vergeben.

Nachdem ihr das Plugin gekauft und installiert habt, gelangt ihr links im Dashboard über „Search Filter“ zu den Optionen. Dort könnt ihr einen neuen Filter aufsetzen und werdet Schritt-für-Schritt durch das Aufsetzen geleitet.

Zunächst vergebt ihr einen Namen und entscheidet euch für einen „Post Type“ – also ob der Filter auf einer Seite oder nur in einem Beitrag erscheint. Außerdem könnt ihr auswählen, ob der Suchbegriff in den Ergebnissen farblich hervorgehoben werden soll.

Anschließend kommt das Fenster, in dem ihr auswählen könnte, welche Taxonomie-Werte und welche Metadaten im Suchformular auftauchen sollen. Dazu müsst ihr natürlich schon Metadaten angelegt haben.

schritt 2

Schritt 2: Werte zum Filtern auswählen.

Im dritten Schritt könnt ihr dann Layout-Einstellungen vornehmen und theoretisch auch entscheiden, wie das Template aufgebaut werden soll. Also welche Informationen in den Suchergebnissen angezeigt werden – der Schritt ist aber absolut optional.

schritt 3

Schritt 3: Design-Optionen.

Nun gelangen wir zum vierten und letzten Schritt der Einstellungen. Hier sucht ihr nun aus, aus welchen „Bausteinen“ euer Suchformular aufgebaut werden soll. Also etwa eine „Volltextsuche“, eine Eingrenzung einer bestimmten (Preis-)Spanne oder auch die Einbettung der Suchergebnisse auf einer Google Karte. Hinter den jeweiligen Bausteinen verbergen sich dann eure eigentlichen Sucheigenschaften, die ihr unbedingt anpassen müsst. Das wird auch hier nochmal sehr ausführlich vom Entwickler beschrieben.

schritt4

Schritt 4: Auswählen, welche Elemente im Suchformular erscheinen sollen.

Am Ende bekommt ihr einen Shortcode ([search-form id=“ID-Name“]), den ihr auf euren Seiten einbauen könnt.

Fazit

Das Plugin ermöglicht es, ziemlich easy und schnell mittels bereits vergebener Kategorien oder auch benutzerdefinierter Werte filtern zu können. Das ist für kleine Shops, Makler oder auch Dienstleister hilfreich, die gerne WordPress nutzen möchten. Praktisch ist dabei vor allem die Einbettung in eine Google Map. Für jemanden, der einfach nur seine Rezepte für den User filterbar machen möchte, reicht auch eine Tag-Wolke.

Bild: © panthermedia.net /Torsten Schon

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Eilenna

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Die kreative Vielfalt von Wordpress überzeugt mich. Am liebsten teste ich Plugins, deren Mehrwert im Detail liegt. Auf der Suche bin ich noch nach meinem Lieblingstheme...
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