9. Februar 2015

WP Statistics Plugin Einfache Besucherstatistik in WordPress

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Mit Besucherstatistiken ermittelt ihr, welche Inhalte eure Leser besonders interessieren und außerdem wie eure Seite gefunden wird. Neben den umfangreichen und dennoch kostenlosen Lösungen Piwik und Google Analytics lassen sich auch mit dem WordPress-Plugin WP Statistics einfache Besucherstatistiken erstellen – und das ohne Konfigurationsaufwand. Wir haben es uns für euch genauer angeschaut.

WP-statistics

Besucherstatistiken mit WP Statistics

Über eine Million Downloads und zahlreiche positive Bewertungen sprechen für das Plugin WP Statistics. Aber was leistet das Plugin und wo liegen seine Grenzen? WP Statistics ermittelt und zählt die einzelnen Seitenaufrufe eurer Besucher. Zudem messt ihr folgende Werte mit dem Plugin:

  • Verwendeter Browser und Version
  • Verweisende Seiten (über welche Links kommen eure Besucher)
  • Welche Suchbegriffe wurden verwendet, um auf eure Seite zu gelangen
  • Titel und URL eurer Seiten mit Besucherzahl

Ergänzend könnt ihr entscheiden, ob ihr die IP-Adressen eurer Besucher anonymisiert speichert oder über eine Erweiterung Informationen zum Herkunftsland der IP-Adresse zuordnen lasst. Was fehlt ist die Messung der Verweildauer auf eurer Seite – daher habt ihr keinen Überblick, wie lange sich eure Besucher mit euren Inhalten auseinandersetzen bzw. wie intensiv sie sich mit euren Beiträgen beschäftigen.

WP-statistics-backend1

Selbsterklärende Übersicht im WordPress-Backend über die Besucher eurer Seite.

E-Mail Reports aktivieren

Praktisch für alle Blogger, die sich nicht jeden Tag in ihr Backend einloggen: E-Mail-Reports der aktuellen Statistik in zehn Abstufungen von stündlich bis monatlich. Leider werden in diesen Berichten keine Statistiken der einzelnen Unterseiten/Posts ausgewiesen, so dass ihr für diese Funktion doch wieder in das WordPress-Backend müsst.

WP-statistics-backend2

Fazit: Ohne Konfigurationsaufwand erhaltet ihr einfache Statistiken zu euren Blogbesuchern mit dem WordPress-Plugin WP Statistics. Wenn ihr detailliertere Auswertungen wie zum Beispiel die Klickpfade benötigt, solltet ihr auf andere Statistik-Tools wie Google Analytics oder Piwik setzen.

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Hans Jung

Hans Jung

Hans ist Datenschutzbeauftragter und bekennender WordPress-Fan – und versucht beides unter einen Hut zu bekommen.
Hans Jung

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9 Kommentare

Reaktionen auf diesen Beitrag

    • Ist das vorgestellte Plugin datenschutzkonform?

      • Hans Jung

        Hallo Roy,
        soweit ich das beurteilen kann:
        – werden die Analysedaten lokal auf dem Webserver gespeichert. Damit findet keine Auslandsdatenverarbeitung statt, wie es bei Google Analytics der Fall ist
        – können die IP-Adressen anonymisiert werden
        – fehlt eine Opt-Out-Funktion
        Wegen dem fehlenden Opt-Out nicht bedenkenlos einsetzbar. Eventuell gibt es hierzu noch eine Erweiterung oder Anpassung im Code.

    • Tobias

      Hallo Hans,

      hast Du eine Empfehlung für eine datenschutzkonformes Plugin?

      Beste Grüße, Tobias

    • WP Statistics setzt keine Cookies und erhebt lediglich den Ort der Besucher. Dies lässt sich mittels „Hashed IP“ im Plugin auch leicht anonymisieren. Abgesehen davon, so der Autor des Plugins, werden die Zugriffsdaten nicht personenbezogen erhoben. Folglich sieht er weder Notwendigkeit noch Möglichkeit eines Opt Outs.

      Meines Erachtens nach werden von WP Statistics überhaupt keine Benutzungsprofile erstellt, sondern nur statische Zugriffszahlen erhoben. Das bestätigt der Autor des Plugins:

      „One item to note here is that WP Statistics does not really track users. The code never relates pages visited with a specific user, we only total up the number of visitors to each page or the site.“

      Quelle: https://wordpress.org/support/topic/how-to-offer-visitors-option-to-opt-out?replies=5

      Das bekannte Urteil zum Tracking vom LG Frankfurt – selbst bei anonymisierter IP müsse es einen klaren Link auf Opt-Out von Cookie-Tracking geben – beruft sich aber in seinem Urteil genau auf diese personenbezogenen Nutzungsanalysen:

      „Der Antragsgegnerin wird (…) untersagt, auf den Webseite (…) mittels Tracking-Systemen Nutzungsprofile bei Verwendung von Pseudonymen – wie beispielsweise ‚Piwik‘ unter Einsatz der Anonymisierungsfunktion – zu erstellen, ohne zu Beginn des Nutzungsvorgangs und später jederzeit abrufbar auf die Widerspruchsmöglichkeit hinzuweisen.“

      Quelle: http://www.dury.de/docs/www_dury_de_Urteil_LG_Frankfurt_Az_3_10_O_86_12_new.pdf

      Da WP Statistics keine Nutzungsprofile erstellt und zudem auch IP-Anonymisierung für die Kartendarstellung verwendet, dürfte nichts gegen eine datenschutzkonforme Anwendung des Plugins sprechen.

    • Hallo,

      Ich nutze für meinen Blog sowohl die WP Stats als auch Google Analytics. Mir ist dabei aufgefallen, dass beide Tools völlig andere Zahlen ausspucken. Woran liegt das und welchem Tool glaube ich jetzt?

      Liebe Grüße Vicky

      • nhe

        Hallo Vicky,

        das könnte daran liegen, dass der Google Analytics Code an anderer Stelle, und/oder nicht auf allen Seiten eingebunden ist. Außerdem kann es zu Unregelmäßigkeiten kommen, wenn ein Seitenaufruf unterschiedlich gezählt wird, z. Bsp wenn eins der beiden den Seitenaufruf nur zählt, wenn die Seite vollständig geladen wurde, und das andere schon zählt, wenn die Seite aufgerufen wird.
        Grundsätzlich würde ich WP Stats eher glauben, da bei Google Analytics leicht ein Fehler beim Einbinden passiert sein kann.
        Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen.

        Liebe Grüße,
        Neele

    • Hallo @ll,

      könnt ihr mir bitte zwei Fragen beantworten:

      1. Woran liegt es, dass wenn ich einen Seitenaufruf auf der Website mache (ich bin auch nicht angemeldet), in WP Statistic Tool zwei oder vier Aufrufe hochgezählt werden? (Ich bin der einzige User online).

      2. Für wie lange ist ein Besucher definiert? Wann würde WP Statistic Tool den gleichen Besucher wieder als neuen zählen?

      Vielen Dank im Voraus und viele Grüße,

      Sergey

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