28. Juli 2014

WPCore Plugin Manager Eigene Plugin-Collections für WordPress

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Ein Beitrag von Richard Schwerthalter

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Mit dem WPCore Plugin Manager stellen wir euch heute ein ganz neues Tool vor, mit dem ihr eigene Plugin-Kollektionen erstellen, teilen und in eure WordPress Installation integrieren könnt. Das Plugin wurde von Stuart Starr entwickelt und soll neben einer Zeitersparnis auch eine tolle Quelle für neue Plugin-Ideen sein.

wpcore plugin manager

Über das Plugin

Der WPCore Plugin Manager ist noch ganz neu und wurde erst knapp 300 Mal heruntergeladen. Die abgegebenen Bewertungen waren bis jetzt alle ausgezeichnet und so haben wir uns das Plugin auch einmal angeschaut. Die aktuelle Version 1.3.2 könnt ihr hier herunterladen oder bequem aus eurem Dashboard heraus installieren. Mit dem WPCore Plugin Manager könnt ihr individuelle Kollektionen mit beliebig vielen Plugins erstellen, verwalten und in einem Installationsschritt in euer WordPress System integrieren. Die einzelnen Kollektionen werden auf der Homepage des Plugins erstellt und stehen allen Nutzern gleichermaßen zur Verfügung. So könnt ihr nicht nur auf eure eigenen, sondern auf eine Vielzahl an persönlich zusammengestellten Plugin-Paketen zugreifen. Möchtet ihr nicht, dass andere User eure Einträge sehen können, bietet die Private-Option hierfür eine Lösung.

Wo finde ich die Plugin-Sammlungen?

In der Übersicht auf wpcore.com findet ihr die einzelnen Einträge, die beliebige Nutzer hier angelegt haben. Ein Eintrag besteht dabei aus Name der Kollektion, Enthaltene Plugins, Autor und dem jeweiligen Code zum Einbinden auf der eigenen Website. Die Übersicht bietet ein Suchfeld, wahlweise eine Grid- oder Listenansicht sowie Filtermöglichkeiten nach Aktualität oder Beliebtheit. Aktuell befinden sich knapp über 100 öffentliche Kollektionen in der Datenbank.

Plugin Collections

 

Anlegen einer neuen Kollektion

Zum Erstellen einer neuen Kollektion benötigt ihr lediglich einen Namen und die dazugehörigen Plugins, die ihr im nächsten Schritt hinzufügt. Optional könnt ihr eurem Eintrag noch eine kurze Beschreibung hinzufügen, damit die anderen Mitglieder es sofort zuordnen können und es über das Suchformular besser auffindbar ist. Standardmäßig ist das Zugriffsrecht auf Öffentlich gestellt, was ihr bei Bedarf beliebig ändern könnt.

anlegen einer kollektion

Anschließend kommt ihr auf die Detailseite eurer neu erstellten Kollektion und könnt beliebige Plugins hinzufügen. Hierzu gebt ihr einfach den Namen in das Suchfeld ein, woraufhin das Plugin-Archiv auf wordpress.org abgefragt wird und immer die 10 relevantesten Treffer ausgibt. Auch auf dieser Seite könnt ihr zwischen den zwei Ansichten wählen, wobei das Grid-Layout deutlich schicker ist und die einzelnen Bewertungen mit einem farbigen Balken versieht. Ansonsten bekommt ihr noch die jeweiligen Autoren angezeigt sowie Anzahl an Downloads und Datum der letzten Aktualisierung. Per Klick auf den Plugin-Titel oder das i-Symbol im unteren Bereich der Kachel werden alle anderen öffentlichen Kollektionen eingeblendet, die das Plugin ebenfalls enthalten. Mit dem Code oben rechts auf der Seite könnt ihr sie anschließend in WordPress installieren.

Anpassen einer Kollektion

Möchtet ihr Plugins hinzufügen, die nicht im Archiv auf WordPress.org gelistet sind, könnt ihr das über die Custom-Option durchführen. Neben einem eindeutigen Slug und einem Plugin-Namen müsst ihr die URL-Quelle der Zip-Datei sowie die Homepage des Plugins eintragen.

Anlegen einer neuen Plugin Kollektion

Konfiguration des Plugins

In den Einstellungen des Plugins gibt es eigentlich nicht viel, was ihr machen könnt. Per Klick auf den Button „Add a collection key“ gebt ihr jeweils die eindeutigen Codes der gewünschten Plugin Kollektionen ein. Diese stehen auf der Homepage des Plugins jeweils hinter den einzelnen Einträgen.

Konfiguration des Plugins

Anschließend könnt ihr die enthaltenen Plugins auf einen Schlag installieren und den Vorgang beliebig oft wiederholen. Vor dem Installationsprozess einer gesamten Kollektion werdet ihr auf eine Übersichtsseite weitergeleitet, auf der die einzelnen Plugins untereinander aufgelistet sind. Bei Bedarf könnt ihr hier einzelne Plugins nochmal an- bzw. abwählen.

Fazit

Ein kleines, aber feines Plugin wie ich finde. Es ist doch immer ganz schön zu sehen, welche Plugins andere User in welchen Bereichen bevorzugen und verwenden. Das Anlegen und Verwenden der Kollektionen macht auf jeden Fall Spaß und bringt vielleicht das eine oder andere unentdeckte Plugin ans Licht. Auch die Zeitersparnis kann für unerfahrene Nutzer ein deutlicher Vorteil sein. Das Favorisieren und Verwalten der Kollektionen in der Datenbank erinnert ein wenig an Pinterest oder ähnliche Plattformen.

 

Bildquellen: WPCore

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Richard Schwerthalter

Richard Schwerthalter

Ich arbeite gerne an neuen Projekten, insbesondere der Erstellung und Optimierung von Websites. Mit WordPress arbeite ich schon längere Zeit und habe bereits einige Erfahrungen sammeln können.
Richard Schwerthalter

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