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Mobile App Den eigenen WP-Blog als App anbieten
6. Januar 2014Plugins1 Kommentar
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Alleine in den letzten vier Jahren hat die mobile Internetnutzung eine rasante Entwicklung genommen: Surften 2009 gerade mal 11 Prozent mobil, sind es heute schon 41 Prozent der Onliner. Innerhalb dieser Gruppe hat auch die Zahl derer, die Apps nutzen, rasant zugenommen. Egal ob Smartphone oder Tablet, viele Nutzer surfen Seiten wie Facebook fast nur noch mittels App an. Aber auch Nachrichten oder Spiele werden mittels kleiner Kachel abgerufen. Auch aus eurem eigenen WP-Blog könnt ihr eine App machen, die User an euch bindet.
Beispielfoto

Native oder mobile HTML5 App?

Zunächst einmal müsst ihr euch überlegen, ob ihr eine sogenannte native oder eine mobile Web App wollt. Die native App könnte man salopp als die „bessere“ App bezeichnen, da sie speziell für ein Betriebssystem geschrieben wird und mehr kann. Die mobile Web App dagegen wird nicht speziell auf ein Betriebssystem zugeschnitten, sondern ist letztlich eine mobile Version der eigentlichen Website und verfügt über kaum spezifische Funktionen. Da ihr bei einer nativen App gezielt für bestimmte Betriebssysteme designend, können zum Beispiel Steuerungsfunktionen oder Handy-Buttons besser in die Nutzeroberfläche integriert werden. Für euren Leser entsteht so eine bessere Nutzerfreundlichkeit und er wird sich schnell in der App zurecht finden können, da er intuitiv weiß, wie er sein Handy zu bedienen hat.

Der wesentliche Vorteil von einer nativen App ist aber sicherlich, dass sie auch offline funktioniert und ihr Push-Nachrichten an eure Leser schicken könnt. Ihr kennt das ja sicherlich von euren Apps: Bei neuen Nachrichten oder Neuigkeiten erscheint oben in der Statusleiste eures Handys ein Icon oder Text. Die native App kann außerdem besser auf weitere Funktionen des Handys zurückgreifen, etwa die Kontaktliste abgleichen, die Kamera nutzen oder GPS-Daten abrufen. Je nachdem was ihr mit eurer WordPress-Seite vermitteln wollt, können das sehr nützliche Tools sein, um dem Leser noch gezielter Information zur Verfügung zu stellen, etwa regionale News, Angebote oder eigene Kontakte anzuzeigen, die ebenfalls die App nutzen.

Die mobilen App-Versionen werden in HTML5 geschrieben und oft mit dem Browser abgerufen. Das Menü ist dann zwar an die mobile Nutzung angepasst, allerdings nicht auf unterschiedliche Betriebssysteme. Auch offline funktionieren solche Apps nicht (oder nur sehr eingeschränkt, indem man Sachen im Cache abspeichert – bei Nachrichten eher unpraktisch) und sind oft deutlich langsamer. Facebook hatte sich einst übrigens aus Mangel an Alternativen für HTML5 entschieden, aber laut Zuckerberg war das einer der größten Fehler in Sachen Strategie. Sagt er hier im Video…

Allerdings sind native Apps meist teurer. Nicht nur, weil die Entwicklung Geld kostet, sondern auch, weil regelmäßige Gebühren an Anbieter und App-Store-Betreiber anfallen. Trotzdem kann das eine lohnenswerte Investition sein, wenn ihr mit eurer App langfristig Erfolg bei euren Lesern haben wollt.

Muss ich die App etwa selber schreiben?

Die Frage haben wir uns selber auch gestellt, denn für Pressengers ist ebenfalls eine App-Version angedacht, damit ihr auch unterwegs Neuigkeiten lesen könnt. Glücklicherweise verspricht zumindest ein Anbieter, dass wir das nicht müssen. Mit Mobiloud soll es angeblich super easy sein, die eigene WordPress-Seite in eine native App umzuwandeln. Zumindest versprechen die Entwickler das hier im Video. Demnach muss man das Plugin downloaden und in WordPress installieren und schwupps kann man die Seite in eine App im eigenen Design umwandeln, die Leser dann im App Store downloaden können. Veröffentlicht wird die App dann allerdings von den Entwicklern, was wohl einige Tage in Anspruch nimmt, allerdings langfristig auch eine gewisse Serviceleistung darstellt. Kosten fallen erst bei der Veröffentlichung an, das Plugin als solches ist kostenlos. Ihr könnt das Plugin auch erst mal online testen.
https://vimeo.com/68758152
Neben eurem eigenen Brand-Design der App könnt ihr mit der Plugin-Software auch folgende Features eurer nativen App nutzen:

  • Seiten für Navigationsmenü auswählen
  • HTML Banner integrieren
  • Push-Nachrichten
  • Kategorien des Menüs festlegen
  • Integrierte Share- und Like-Funktionen in der App
  • Wisch-Gesten nutzen
  • Speicherfunktion für Artikel
  • Statistiken über das Nutzungsverhalten eurer Leser

Allerdings kostet die Software rund 45 US-Dollar pro Monat für wahlweise die Apple oder die Android-Version, wollt ihr beides zusammen, kostet das 80 USD pro Monat. (Quelle, Stand 07.01.14)

Andere Anbieter wie etwa Joemobi dagegen verlangen keine monatliche, sondern eine einmalige Gebühr, um die Software nutzen zu dürfen. Mit nicht ganz 1500 Dollar wärt ihr hier dabei. Auch hier erhaltet ihr eine native App, die Push-Benachrichtigungen ermöglicht, sich an das eigene Design anpassen lässt und euch Auswertungen über das Nutzerverhalten ausspuckt.

Doch lieber HTML5?

Letsgetstarted

Das Plugin macht aus eurem WP-Blog in Minuten eine mobile Website.

Dich schrecken die Preise für native Apps ab? Kein Wunder, uns im Moment auch ein wenig. Also bleibt doch „nur“ die HTML5-Version einer mobilen App für unsere Seite – die ist nämlich kostenlos möglich. Mit UppSite geht das zum Beispiel super schnell. Das könnt ihr euch unter Plugins runterladen und mit vier, fünf Klicks installieren. Sobald ihr anschließend eure Domain mit dem Handy ansurft, werdet ihr gefragt, ob ihr die mobile Version abrufen wollt. Wir haben für euch einen Screenshot gemacht – geht wirklich super easy. Und falls es dann doch überzeugt, könnt ihr bei UppSite noch auf eine Premium-Version umsteigen und erhaltet eine native App.

(Quelle Zahlen erster Absatz)

Eilenna

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Die kreative Vielfalt von WordPress überzeugt mich. Am liebsten teste ich Plugins, deren Mehrwert im Detail liegt. Auf der Suche bin ich noch nach meinem Lieblingstheme...
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Kommentare zu "Den eigenen WP-Blog als App anbieten"
  1. handyBestenliste24 schrieb am 21. März 2015, um 11:12 Uhr:

    Vielen Dank für den Beitrag Eilenna, der ist sehr gut geschrieben 🙂

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