4. März 2014

Blogkommentare vielseitig nutzen 5 WordPress Plugins für eure Kommentarfunktion

   5 Kommentare

Ein Beitrag von Richard Schwerthalter

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Ein wichtiges Instrument, um mit den Lesern eures Blogs in Verbindung zu treten, ist die Kommentarfunktion. Neben der bereits integrierten Möglichkeit in WordPress gibt es auch eine Menge Plugins, die verschiedene zusätzliche Funktionen ermöglichen. Wir stellen euch heute fünf beispielhafte Varianten vor.

wordpress kommentarfunktion

WordPress Kommentare © iQoncept – Shutterstock.com

WordPress Kommentare

Um richtig aufzublühen, benötigt euer Blog nicht nur Inhalte, sondern auch aktive Leser. Im Normalfall habt ihr stets wechselnde, dynamische Inhalte, die schnell in Vergessenheit geraten können. Ein Feedback eurer Leser zeigt und beweist ein vorhandenes Interesse an euren Beiträgen. Durch Kommentare eurer Besucher entsteht ein Austausch, welcher sogar  zu richtigen Diskussionen zwischen euch und euren Lesern sowie unter euren Lesern führen kann. Hier bekommt ihr neben einem direkten Feedback auch Verbesserungsvorschläge, Tipps und weiterführende Quellen. Der Kommentarbereich ist deshalb sehr wichtig für euren Blog und sollte aktiv und gründlich von euch gepflegt werden.

Erweiterung durch Plugins

Auch wenn die Kommentarfunktion, die WordPress von Haus aus besitzt, schon für viele Zwecke völlig ausreichend ist, bietet sich mit verschiedenen Plugins die ein oder andere nützliche und praktische Funktionalität an. Im Anschluss werden wir euch fünf Plugins vorstellen sowie deren Funktion und Umfang beschreiben.

1. CommentLuv

Das Plugin bietet eine einfache Möglichkeit der Vernetzung zwischen Bloggern. Jeder Besucher kann in seinem Kommentar auf den zuletzt veröffentlichten Beitrag seines eigenen Blogs verlinken. Dies wirkt sich positiv auf alle Bereiche aus. Sowohl andere Leser als auch ihr als Blogbetreiber profitiert von der weitreichenden Vernetzung zu anderen themenrelevanten Blogs.

commentluv kommentarerstellung

Abb.1 Auswählen des eigenen Blogposts

Sofern ihr in eurem WordPress Account eingeloggt seid könnt ihr bei der Erstellung des Kommentars einfach einen eurer letzten Beiträge auswählen und verlinken.

2. Subscribe to Double-Opt-In Comments

Hiermit bekommt ihr die Möglichkeit, nachfolgende Kommentare unter einem Beitrag zu abonnieren und erhaltet somit bei jedem neuen Eintrag eine Benachrichtigung per Mail. Das Plugin ist eine Erweiterung des Subscribe-to-Comments Plugins und eignet sich vor allem für den deutschen Raum. In Deutschland ist eine doppelte Anmeldung Pflicht, das heißt im Klartext, eine Eintragung in den Newsletter oder für die Benachrichtigung weiterer Kommentare ist nur nach einer erneuten Bestätigung per Mail wirksam und rechtens.

subscribe to double opt in

Abb.2 – Benachrichtigung über neue Kommentare abonnieren

3. TinyMCEComments

Dieses praktische Plugin integriert den beliebten WYSIWYG-Editor in eure Kommentarfunktion. Damit sind zusätzliche Textformatierungen möglich.

tinymce kommentarfeld

Abb.3 – TinyMCE Editor im Kommentarfeld

4. Greg’s Threaded Comment Numbering

Greg’s Threaded Comment Numbering bietet eine automatische Nummerierung eurer Kommentare. Gerade bei einer Vielzahl an Antworten kann dies zu einer deutlich besseren Übersichtlichkeit führen. Eine mögliche Konfiguration ist die Verschachtelung der Antworten in 1.2, 1.3, …bis hin zu 10 hierarchischen Ebenen. Nähere Details zum Plugin findet ihr hier.

5. Intense Debate Comments

Dieses Plugin kommt mit einer Vielzahl an Funktionen, die sowohl die Darstellung als auch die Handhabung des Kommentarfeldes verbessern. Entwickelt wurde es von Automattic, dem Entwickler-Team hinter WordPress. Intense Debate ist ein komplettes Kommentar-System, das neben WordPress auch kompatibel zu Tumblr, Blogger und Typepad ist. Hauptfunktionen sind die Verknüpfungsmöglichkeit mit Facebook und Twitter, ein Kommentar-Voting sowie ein Comment Threading. Eine komplette Übersicht der Features findet ihr auf der offiziellen Homepage des Plugins. Positiv ist außerdem die zusätzliche Speicherung aller Kommentare im Standard-Format von WordPress. Somit könnt ihr es jederzeit und ohne Verluste wieder deinstallieren.

Installation und Einrichtung

Um das Plugin nutzen zu können, benötigt ihr zunächst einen Account bei Intense Debate. Anschließend könnt ihr euch innerhalb der Plugin-Einstellungen in euren Zugang einloggen und somit freischalten. Den Großteil der Einstellungen nehmt ihr auch nicht im WordPress Dashboard, sondern auf eurer Profilseite des Plugins vor.

intense debate einstellungen

Abb.4 – Intense Debate Einstellungsmenü

Durch den Einsatz von zusätzlichen Widgets könnt ihr außerdem Statistiken, letzte Kommentare und weiteres in eurer Sidebar anzeigen lassen. Im Frontend ist anschließend ein Kommentieren als Gast möglich sowie als registrierter Nutzer von Intense Debate oder WordPress.com. Zusätzlich können nachfolgende Antworten sowie neue Kommentare abonniert werden.

intense debate kommentar erstellen

Abb.5 – Intense Debate Kommentarerstellung

Habt ihr umfangreiche Einstellungen vorgenommen, könnte das Kommentarfeld zum Beispiel folgendermaßen aussehen.

intense debate beispiel

Abb.6 – Intense Debate Kommentarübersicht – Bildquelle

Fazit

Heute haben wir euch eine Reihe von Plugins vorgestellt, mit denen ihr eure Kommentarfunktion innerhalb von WordPress erweitern könnt. Während die Beispiele eins bis vier jeweils nur eine bestimmte Veränderung in der Darstellung oder Funktionalität bringen, erweitert unser letztes Plugin das Kommentarfeld grundlegend und bietet komplexe Möglichkeiten zur Verknüpfung und Verlinkung. Weitere Plugins, die wir in dieser Übersicht nicht aufgeführt haben sind z.B.:

Da eine Nutzung zu vieler Plugins sich negativ auf die Performance eurer Website auswirken kann, solltet ihr genau überlegen, welches Plugin ihr gebrauchen könnt.
Uneingeschränkt empfehlen können wir persönlich Nummer zwei und drei, die sich wunderbar kombinieren lassen.

Benutzt ihr ein Plugin für eure Kommentarfunktion? Wenn ja, welches?

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Richard Schwerthalter

Richard Schwerthalter

Ich arbeite gerne an neuen Projekten, insbesondere der Erstellung und Optimierung von Websites. Mit WordPress arbeite ich schon längere Zeit und habe bereits einige Erfahrungen sammeln können.
Richard Schwerthalter

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5 Kommentare

Reaktionen auf diesen Beitrag

  • Hallo,
    ich bin der Meinung, dass das Kommentarsystem von WordPress eigentlich von Haus aus schon sehr gut ist und fast keiner Verbesserung bedarf. Einzig die Idee hinter CommentLuv finde ich sehr gut und auch empfehlenswert.

    Blogger, die untereinander gerne kommentieren, dürfen ruhig auch ihren letzten Beitrag vorzeigen. Dagegen habe ich in meinen Blogs z. B. nichts einzuwenden.

  • Mike

    Hallo
    Ob nun der WordPress-interne Editor oder ein Alternativer…
    Hängt vom eigenem Geschmack wie auch dem ab, was man den Usern anbieten möchte.
    Mir gefällt da der „ark-commenteditor“ https://wordpress.org/plugins/ark-wysiwyg-comment-editor/
    ganz gut. Vor allem wenn man den Usern HTML-Tags ersparen will und dann doch lieber halbwegs Word-like schreiben lassen kann…

  • Was ich der WordPress eigenen Kommentarfunktion vermisse, ist die Benachrichtigung über weitere Kommentare an die Leser, die schon einmal kommentiert haben. Gibts dafür evtl. eine Erweiterung?

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