30. Januar 2017

Mit welchen Entwicklungen können wir rechnen? Diese WordPress Trends erwarten uns 2017

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Websites werden immer professioneller, denn die Werkzeuge zur Erstellung individueller Internetpräsenzen auf Basis von WordPress sind so umfangreich und funktional wie noch nie. Mobile Websites gehören indessen mehr als nur zum guten Ton. Und Sicherheit, sowohl auf Betreiber- als auch Nutzerseite, gewinnt ebenfalls weiter an Bedeutung.

Websites mit WordPress erstellen wird immer einfacher

Mit einer überschaubaren Anzahl an Handgriffen können auch wenig erfahrene WordPress Admins in kürzester Zeit eine ansehnliche Seite ins Netz stellen. Bereits in der Vergangenheit wurde die Entwicklung durch nützliche Werkzeuge wie z.B. Bootstrap bereits stark vereinfacht.

Für Design und Layout kann man heute auf eine beachtliche Anzahl an hochwertigen WordPress Premium Themes zurückgreifen, welche es mittlerer weile für jede erdenkliche Nische gibt. Egal ob man ein Ferienhaus vermieten oder eine Website für ein Restaurant erstellen möchte, moderne Themes sind häufig schon für viele dieser Zwecke vorbereitet, inklusive Beispielinhalten und passendem Fotomaterial.

Webdesign und WordPress Trends 2017

Gerade für kleinere Unternehmen mit niedrigem Budget ein gangbarer Weg, der nicht nur kosteneffizient ist sondern auch durchaus praktikabel. Mit WordPress Premium Themes kann man selbst aus mittelmäßigem Content eine professionell anmutende Website zaubern.

Für komplexere und spezifischere Funktionalitäten kann zudem auf durchdachte Plugins zurückgegriffen werden, wie etwa eine komplette Buchungsoberfläche für Ferienhausbesitzer mit Google Calendar Schnittstelle. Viele gute Plugins sind kostenlos verfügbar, für aufwändigere Erweiterungen lohnt sich oft eine Investition.

Warum Websites zuerst für kleine Bildschirme konzipiert werden

Auch in diesem Jahr wird das Qualitätslevel weiter angehoben. Vor allem im Bereich der Optimierung für Mobilgeräte wie Smartphones und Tablets setzen Webentwickler immer mehr auf das mobile-first Prinzip, also das priorisierte Entwickeln der Mobilversion einer Website, aus der dann erst im Anschluss die Desktopversion entsteht.

Mobile-first: Mobile Websites werden immer wichtiger

Große Portale gehen sogar einen Schritt weiter und bieten Nutzern mobiler Endgeräte eigene Apps an, was sich häufig in einer noch besseren Bedienbarkeit (Usability) bemerkbar macht. Hier sind die Möglichkeiten noch größer: Beispielsweise durch den Einsatz von Push-Nachrichten, um den Leser auf Neuigkeiten aufmerksam zu machen, oder das Heranziehen von GPS-Koordinaten um naheliegende Ladengeschäfte anzuzeigen.

Mehr als die Hälfte surft mobil

Bereits heute surfen je nach Branche bzw. Zweck der Webseite etwa die Hälfte aller Besucher auf Mobilgeräten. Der PC oder Laptop wird immer Häufiger nur noch für aufwändige Recherchen und Seiten mit sehr umfangreichen Nutzungsmöglichkeiten in Betrieb genommen. Viele Haushalte verzichten sogar bereits komplett auf traditionelle Computer mit ausladenden Monitoren.
Deshalb sollte bereits in der Konzeptphase der Fokus auf Bedienbarkeit mit kleinen und mittelgroßen Touchscreens liegen.

Der Worpdress Theme Markt 2017

Im Bereich der WordPress Themes bedeutet das vermutlich einen Rückgang an desktop-first Designs, während gut optimierte mobile-first und Multipurpose Themes weiter große Erfolge feiern dürften. Gleiches gilt natürlich auch für WordPress Plugins, die sich nahtlos in vorhandene Templates einfügen.
Schon heute sind die großen Player in der Welt der WordPress Themes nahezu perfekt optimiert für alle wichtigen Bildschirmgrößen.

Das Web soll sicherer werden: Verschlüsselung mit SSL

Seit einigen Tagen ist das Google Chrome Update auf Version 56 verfügbar. Und damit wurde die lange angekündigte Drohung wahr gemacht, vor ungesicherten Websites, welche sensible Dateneingaben erfordern und dabei auf SSL verzichten, zu warnen. Davon betroffen sind also jegliche Websites die ihren Usern eine Loginmöglichkeit bieten oder die Eingabe von Zahlungsdaten erfordern.

SSL - Unsichere Verbindung

Aktuell ist der Hinweis auf eine nicht sichere Verbindung noch relativ dezent gehalten, es ist davon auszugehen, dass Warnungen auf unsichere Verbindungen in Zukunft deutlicher werden.
Für Seitenbetreiber bedeutet das entweder auf ein anerkanntes SSL-Zertifikat umzusteigen, oder einen Verlust an Besuchern in Kauf zu nehmen, weil diese entweder nicht verstehen was genau das Problem ist und umkehren, oder weil sie das Vertrauen in die angesteuerte Seite verloren haben.

Lesetipp: So rüstest du WordPress auf HTTPS mit SSL Zertifikat auf.

Mögliche Probleme beim Umstieg auf HTTPS und SSL

Warnhinweis in Google Chrome

Aber Achtung: Schnell kann der Umstieg auf https:// zum Fallstrick werden: Können nicht alle internen wie externen Inhalte über eine sichere Verbindung ausgeliefert werden, oder wird ein nicht anerkanntes SSL-Zertifikat genutzt, blockieren bereits fast alle wichtigen Internetbrowser den Erstzugriff mit einem erzwungenen Warnhinweis, welcher das Fortfahren erschwert und dem User teilweise sogar davon abrät.

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Florian

Florian

Wordpress ist seit vielen Jahren der Dreh- und Angelpunkt meiner täglichen Arbeit, aus Überzeugung und Leidenschaft.
Florian

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1 Kommentar

Reaktionen auf diesen Beitrag

    • Super geschrieben! Ganz nach dem Motto „mobile first“. Ja das durfte ich auch schon auf meinen Seiten feststellen. Desktop wird gerade mal zu 40% genutzt. Der Rest kommt über Smartphones bzw. Tablets. Schon zu meiner Studienzeit war das ein großes Thema (responsive webdesign etc.) und nun ist es da :). Und ich gehe davon aus das es mit der Zeit auch noch weiter ansteigt.

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