8. Juni 2015

WordPress Community WordCamp Köln 2015 Recap

   20 Kommentare

Ein Beitrag von Hans Jung

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Perfekt organisiert, spannende Themen für Einsteiger und Fortgeschrittene, leckeres Essen, frischer Kaffee obendrauf und viel Zeit, um mit anderen Teilnehmern ins Gespräch zu kommen: Das war das WordCamp 2015 in Köln und so muss ein WordCamp sein. Ein Recap.

WordCamp Köln 2015

WordCamp Köln 2015: Nachschub an neuen Aufklebern für den Laptop.

Vier parallele Tracks (das Barcamp mitgerechnet) waren Garant dafür, dass zu jeder Zeit ein spannender Vortrag für jeden dabei war. Hier ein kleiner Einblick für alle, die diesmal beim WordCamp nicht dabei waren oder eine andere Session besucht haben.

Das Wichtigste zuerst: Essen und Kaffee

Essen konnte man eigentlich immer. In den Pausen standen Brote und Obst bereit, mittags gab es vegetarisches Chili sin Carne oder Burritos mit Rind, Huhn oder Soja. Auch am zweiten Tag reichte die Schlange am Foodtruck bis zur Treppe, es scheint also allen geschmeckt zu haben.

Kostenlosen Kaffee gab’s neben dem Foodtruck. Leider haben wir davon kein Foto – das müsst ihr uns so glauben. Die Schlangen führten zu vielen guten Gesprächen, hier hab ich Michaela Steidl endlich persönlich kennengerlernt.

Essen

Warmup-Party

Die Party war anscheinend für alle Leute mit längerer Anreise Pflichtprogramm: viele kleine, aber aufgeschlossene Grüppchen und Bierchen Kölsch. Wir haben uns den Tisch mit dem Fotografen Christoph und den Jungs von webgilde.com geteilt.

WordCamp Tag 1

Pascal Birchler: Keynote

Pascal (https://twitter.com/swissspidy), Blogger, Programmierer und Organisator des WordCamp Schweiz, hielt die Keynote. Ein kleiner Rückblick auf die bisherige Entwicklung von WordPress.

Caspar Hübinger: WordPress – was ist das, und wenn doch, wohin?

Es macht Spaß Caspar (https://twitter.com/glueckpress/) zuzuhören, denn er bringt die Inhalte locker rüber. Das haben wir mitgenommen: „wordpress“ nicht in der Domain verwenden, die Marke ist geschützt und es könnte später zum Problem werden.

03 Caspar Hübinger WP IP

Akki Schubert: Hobby-Blogger – wie ein Laie zur semi-professionellen Bloggerin wurde

Interessanter Weg von Blogger, über WordPress.com hin zum selbstgehosteten Pferde-Blog. Sie sprach über die Hürden auf dem Weg zur Blog-Monetarisierung.

Elisabeth Hölzl: Barcamp-Track zu Webseiten barrierefrei

Barrierefreie Webseiten sind wichtig und bei der Optimierung kann die Seite http://www.einfach-fuer-alle.de/umsetzen/ wichtige Informationen liefern. Beispiele von guten Seiten findet ihr über den Biene Award, zu dem es aber seit 2010 leider keine Aktualisierung mehr gibt: http://www.biene-award.de/preistraeger/

Jon Ziemlich: Barcamp-Track mit Live-hacking

Jon war sichtlich angeschlagen, umso mehr muss man ihm anrechnen, dass er seinen Vortrag trotz Krankheit durchgezogen hat. Das gab’s zu sehen: Nach kurzem theoretischen Teil zeigte er uns, wie er einen frisch aufgesetzten WordPress-Blog der Version 4.2 in wenigen Minuten hackt.

Marko Heijnen: Protecting your site by detection (EN)

Im englischsprachigen Track stellt uns Marko (https://twitter.com/markoheijnen) sein Sicherheitskonzept vor und warum es so wichtig ist zu erkennen, dass man bereits gehackt wurde. Das haben wir mitgenommen: Wenn euer Backup-Tool Zugangsdaten zu einem Cloud-Speicher hat, um dort die Backups abzulegen, dann kommt auch ein Hacker darauf und kann die Backups löschen. Besser lokal speichern.

Folien zum Vortrag: http://de.slideshare.net/markoheijnen/protecting-your-site-by-detection

Bier ab Vier

…lautete das Motto am Sponsoren-Stand von Inpsyde.com. Bevor die Betreiber am späten Nachmittag mit Freibier Sympathiepunkte sammelten, konnte man hier den ganzen Tag über seine Fragen zu WordPress stellen und erhielt kompetente Antworten.

Sponsor Inpsyde

Community-Party

Trotz kurzfristigem Location-Wechsel alles super. Lecker BBQ, kostenloses Bier Kölsch, Musik und gute Gespräche. Wer war am besten vorbereitet? Die Mädels und Jungs von WirliebenWP.de – da gab’s noch Kölsch als die Bar schon geschlossen hatte 😉

Community Party

WordCamp Tag 2

Ellen Bauer und Manuel Esposito: „Pick yourself“

Das bekannte elmastudio Team spricht über die Erfahrungen auf seinem Weg mit WordPress und gibt Tipps für den Start. Das brachte den Saal zum Lachen: „Wenn Kunden nicht zahlen ist das … unschön“

08 Ellen und Manuel Pick yourself

Jan Thiel: WordPress geheime Superkraft – HTTPS

Jan von wirliebenwp.de erklärt, warum HTTPS so wichtig ist und wie man es schnell einrichten kann. Da es mittlerweile auch kostenlose Zertifikate gibt (z.B. http://www.startssl.com), gibt es keinen Grund mehr, die eigene Seite nicht mit einem SSL-Zertifikat auszustatten.

Wolfram Lührig: Blog Netzwerk Installation

Die Vor- und Nachteile von WordPress Multisites erklärte uns Wolfram am Anfang seines Vortrags. Danach führte er uns durch die einzelnen Schritte.

Walter Ebert: Mehr Performance

Der Vortrag von Walter (https://twitter.com/wltrd) hatte einiges zu bieten: Plugin-Empfehlungen und Konfigurations-Tipps mit einem Ausblick auf HTTP2. Kurz und knapp: HTTP2 erfordert eine andere Optimierung als wie wir sie heute praktizieren.

Folien zum Vortrag: http://de.slideshare.net/walterebert/mehr-performance-fr-wordpress

Verlosung

Dank spendabler Sponsoren gab es kurz vor Schluss auch noch einiges zu gewinnen. Neben kostenlosen Webhosting-Paketen unter anderem von den sympathischen Jungs von Raidboxes.de und Mittwald.de auch Themes von elmastudio, MH-Themes und – zumindest mir bisher unbekannt – YubiKeys von Mtrix.de. Damit könnt ihr den Login zu eurer WordPress-Seite über einen zweiten Faktor sicherer gestalten. Mit etwas Glückhaben wir einen YubiKey gewonnen und werden euch von unserem Test berichten.

Folien zu anderen Vorträgen

Weitere Recaps

Bitte teilt uns Links zu anderen Recaps und Folien in den Kommentaren mit.

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Hans Jung

Hans Jung

Hans ist Datenschutzbeauftragter und bekennender WordPress-Fan – und versucht beides unter einen Hut zu bekommen.
Hans Jung

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20 Kommentare

Reaktionen auf diesen Beitrag

  • Hallo Hans,
    danke für diesen Artikel. Jetzt heißt es auf die Videos der Beiträge warten für all jene, die zu Hause bleiben mussten.

    Nächstes Jahr habe ich es mir aber fest vorgenommen, auch zum WordCamp zu kommen 🙂

    • Wirklich schön geschrieben und tolle Bilder,
      2 Mitschriften zu einen zu dem super HTTPS Vortrag von Jan und dem Vortrag „Pick yourself“ findet man bei mir im Blog, dort lade ich in Kürze auch ein Recap hoch.

      VG Jannik

  • Hi Hans,

    danke für die super Zusammenfassung und deine netten Worte zu unserem Team. Wir haben tolles Feedback bekommen, die Community endlich persönlich kennengelernt und freuen uns bereits aus das kommende WordCamp 2016!

    VG RB-Team

  • Hallo Hans,

    Vielen Dank fuer den SEHR positiven Bericht 😉
    Wer so etwas veranstaltet hat natürlich und in erster Linie sogar ausschliesslich LOB verdient!

    Allerdings war ich kurz versucht nach dem Lesen der ersten Zeile „Perfekt organisiert, spannende Themen für Einsteiger und Fortgeschrittene, leckeres Essen“ zu schauen, ob ich beim Bericht für 2014 gelandet war 😉

    Ohne lange drumherum zu reden: Die Keynote und das Essen fand ich persönlich jetzt nicht so prall. Ersteres soll mitreißen, Begeisterung vermitteln etc. – das war in HH so. Mein erster Wordcamp und die dortige Keynote war mit dafür verantwortlich, dass ich von da an sehr viel mehr WP gemacht habe…
    Letzteres ist bekanntlich Geschmacksache, aber an beiden Tagen neben den Burritos, die man mögen kann oder nicht, nur zwei kleine Töpfe Chili anzubieten, die sehr schnell geleert waren, fand ich etwas dünn.

    Letzter Punkt: Es gab zu viel Leerlauf (jaja, ich weiß, der kann dann für Gespräche genutzt werden 😉 Speziell am ersten Tag waren die Vorträge recht kurz und dann gab es plötzlich eine halbe Stunde Leerlauf. So gesehen hätte man alles an einem Tag durchziehen können 🙂

    Wenn sich das jetzt wie viel Gemecker liest… ich kann noch ganz anders 😉 Nein, im Ernst, es war sehr schön, man hat viel gelernt und nette Leute kennengelernt (sogar Newsletterverfasser ;).

    • Monika T-S

      Sessions waren mit 45 Minuten angesetzt. Damit man „Raum“ wechseln kann. zb Auch ich entschied mich Zeit für Fragen zu lassen: daher war auch meine Redezeit 30Min. Wären da keine Fragen gekommen, hätte es eben 30 Min bis zur nächsten Session gegeben.

      D.h. es gab also kaum Fragen, wenn es nach 30 Min aus war :-). Dies liegt aber nicht an der Planung der Veranstalter, sondern an den SessionTeilnehmerInnen.
      Oder der Vortrag war so gut, dass keine Fragen blieben …

      Wenn ich an so einer Veranstaltung teilnehme wo alles gespendet wird, stelle ich mich drauf ein, dass es nicht mein Lieblingsessen geben wird. Aber sogar ich, die Chilli nicht essen kann noch irgend scharf mag, fand was zum Essen :-).

      Mein Kopf ist heute noch voll mit all den Gesprächen und netten Menschen, die ich getroffen hatte und zwei Sessions musste ich auslassen, weils da oben „voll“ in mir drin war => input overflow 🙂

  • Hi Hans,

    vielen Dank für den tollen Recap. Wir haben uns ebenfalls sehr gefreut beim WordCamp in Köln mit dabei gewesen zu sein und man muss auch dem Orga-Team nochmals ein großes Lob für den reibungslosen Ablauf aussprechen. Es war wirklich ein interessantes, inspirierendes und abwechslungsreiches Wochenende mit vielen tollen Talks und netten Leuten. 🙂

  • Hey Hans, tolles review und war cool mit dir dieses Wasserbier zutrinken 😉

  • Clemens Dillmann

    Ich seh`schon… ich bleibe hier der einzige Meckerer 😉

    cd

    • Hi Clemens,
      was hast Du nicht alles falsch gemacht.
      Bei Deiner Langeweile zwischen den Sessions muß das eine ganze Menge gewesen sein.

      Hoffe, Du hast Deiner Hunger beherrschen können und schließt Dioch irgendwann mal einem Orgeteam an, um natürlich alles wesentlich besser machen zu können.

      Auch ich habe Dich leider nicht persönlich kennenlernen dürfen. Schade.

      Gruß
      Harald

  • Ooooohhhmmmmmm

    Ich werde in mich gehen und anschließend ein passendes tibetanisches Kloster suchen, in welchem einen Schweigemonat einlegen kann und damit in die Lage versetzt werde, meine offenbar dringend notwendige spirituelle Reinigung durchzuführen. Früher wäre ich vielleicht zu meiner Mama gegangen, damit sie mein freches Mundwerk mit Seife ausspült (Sorry, Mama, ich weiß, so etwas hast und hättest du nie getan, es passte nur gerade so gut 😉

    Vielleicht bin ich auch einfach nur zu alt! Für mich zählt diese Art von Beitrag zum notwendigen Feedback. Ich lerne gerne dazu. Zugegeben, manchmal lerne ich auch nur, dass ein Beitragsschreiber (nein, definitiv ist keiner der hier Schreibenden gemeint) offenbar so vieles nicht verstanden hat, dass ich mir die Sisyphusarbeit diesen Zustand zu ändern nicht auferlege. Aber manchmal ändere ich auch ein paar Dinge und probiere, das Erwähnte einfach aus und sei es nur im Kopf.

    Oder ich bin vielleicht nur besserwisserisch und sollte es, wie vorgeschlagen doch in der Praxis selbst besser machen anstatt es nur besser zu wissen.

    Es könnte auch sein, dass ich frustriert bin und deshalb so viel schlechte Laune verbreite. Das Geschäft könnte besser laufen, auf dem Wordcamp hätten mehr meine Person als außergewöhnlich und anbetenswert erkennen können… mehr Geld und mehr Sex, wer wollte das nicht… aber weil dem nicht so ist, mache ich hier mal auf „dicken Max“. Tja, könnte natürlich sein… und deshalb hier auch dieser lange Beitrag, der mit dem eigentlichen Thema schon lange nichts mehr zu tun hat und den bis zu dieser Stelle ja nur noch Leute lesen… nene… 😉 so geht es nicht!

    Der vielen Zeilen kurzer Sinn: die Sonne scheint, mir geht es ausgezeichnet und ich hatte gerade Lust ein paar Zeilen zu verfassen, die mir selbst Spaß bereiten. Ansonsten gilt das, was ich schon geschrieben hatte:

    ***** Die Veranstalter haben ausschließlich LOB verdient, es war sehr schön, man hat viel gelernt und nette Leute kennengelernt. *****

    Auch wenn der Rest, den ich schrieb mehr Masse darstellt und mehr Masse nun mal leider oft auch mehr Beachtung findet, der „Satz in den Sternen“ ist der WICHTIGE Inhalt, die Wertung, das Fazit. Der Rest ist (ablauf)technische „Rückkopplung“.

    Cd

    p.s. WC: And that’s the way it is. Wahrscheinlich nehm‘ ich mich selbst einfach nur zu wichtig und sollte mich stattdessen zum Gegenstand der Überlegung machen, die Anlass für diese Zeilen waren, siehe auch http://www.psychologie-heute.de/archiv/detailansicht/news/warum_wir_es_persoenlich_nehmen/

  • Die YubiKeys finde ich zur Absicherung des Admin-Zugangs sehr praktisch. Dieser ist dann praktisch an ein Gerät mit USB-Anschluss gebunden. Für Tablets & Co. nutzt man dann einfach einen Zugang mit geringeren Rechten, was ja sowieso sinnvoll ist.

  • Lieber Hans,

    vielen Dank für deine netten Worte über meinen HTTPS Vortag. Auch Danke für das schön aufbereitete Recap! Waren schöne Tage. Sevilla und Nürnberg können kommen!

    @Clemens Dillmann: Auch dir vielen Dank für das tolle Feedback, das geht doch runter wie Butter! 🙂

    Wer die Slides des Vortrags noch einmal zum Nachlesen sucht, der findet sie nun hier: https://wirliebenwp.de/blog/wordpress-seo-und-sicherheit-mit-https/

    Nach all den tollen, interessierten und positiven Rückmeldungen zum Thema HTTPS für WordPress, die wir in Köln und auch danach von euch erhalten haben, wollen wir nun direkt einen recht radikalen Schritt gehen:
    Um das Nischendasein von HTTPS Blogs zu beenden, haben wir uns dazu entschlossen, all unseren Kunden HTTPS kostenfrei für die bei uns betriebene Domain zur Verfügung zu stellen! Die Umstellung wird in den nächsten Monaten, spätestens bis zum Ende des Jahres abgeschlossen sein und damit HTTPS massentauglicher machen 🙂
    Wahrscheinlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber ein Schritt, den man als WordPress Dienstleister mit Überzeugung gehen sollte.
    Also einfach mal machen, statt immer nur drüber zu reden 🙂

    Wünsche euch ein schönes Wochenende!

    Jan

  • Roland Stumpp

    Ich finde es immer wieder spannend zu lesen was bei WordPress so alles passiert. Fast aus jedem Beitrag kann man etwas mitnehmen. Ob den Theme Checker (Child Theme) oder die Tatsache dass man einen WP Blog innerhalb von Minuten hacken kann bis zur Information, dass WordPress ein geschützter Name ist. smile….wer hätte das gedacht. Es gibt unzählige Projekte mit wordpress in denen der Ordner wordpress steckt.

    Zugegeben…ich hadere schon eine Weile auch mal teilzunehmen aber irgendwann habe ich dann entschieden das Feld den jungen WordPress Begeisterten zu überlassen.
    Ich denke da ist das gut aufgehoben.

    Insgesamt sieht man bei den Beispielen immer wieder, dass überall mit Wasser gekocht wird.
    Das beruhigt mich einerseits aber andererseits vermisse ich auch manchmal das Revolutionäre.

    Vielleicht ist ja gerade die Einfachheit und Transparenz das Revolutionäre.

    Gruß
    Roland Stumpp

  • Sehr interessanter Beitrag.
    Die YubiKeys finde ich zur Absicherung des Admin-Zugangs sehr praktisch. Dieser ist dann praktisch an ein Gerät mit USB-Anschluss gebunden. Für Tablets & Co. nutzt man dann einfach einen Zugang mit geringeren Rechten, was ja sowieso sinnvoll ist.

  • Danke für das LOB und auch danke für die geäußerte Konstruktive Kritik in den Kommentaren.

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