5. Januar 2014

Die Augmented Reality Branche wächst Google Glass bekommt Konkurrenz

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Mit der Patentanmeldung für die Google Glass im August 2011 startete der US-Konzern mit der Entwicklung seines Brillen-Computers. Der Verkaufsstart für den Endverbraucher steht unmittelbar bevor. Doch mittlerweile gibt es eine Vielzahl an ähnlichen Produkten, von denen vor allem ein Modell eine ernsthafte Konkurrenz darstellen könnte.

augmented reality

Augmented Reality – Wird es bald zum Alltag gehören? © Igor Zh – Shutterstock.com

Wozu überhaupt Google Glass?

Vor 2,5 Jahren ließ Google sich ein „Tragbares Gerät mit Ein-und Ausgabestrukturen“ patentieren und setzte damit neue Maßstäbe. Der Brillen-Computer mit dem Namen Google Glass soll dabei alles andere als ein Smartphone-Ersatz sein. Der Funktionsumfang ist dafür zum jetzigen Zeitpunkt einfach noch zu gering. Hauptfunktionen der Google Glass sind momentan:

  • Aufnahme von Fotos oder Videos
  • Verbindung mit dem Internet mittels Bluetooth oder W-Lan
  • Versenden von Nachrichten
  • Routenplaner
  • Übersetzer
  • Google Suche

Die Rechenleistung ist dabei komplett in die Brille integriert und besteht aus einem 1 GHz Prozessor mit 256 MB Arbeitsspeicher. Steuern lässt sich die Brille per Sprache, Bewegung und per Touchpad am Bügel. Um einen ersten Eindruck davon zu bekommen, könnt ihr euch das folgende Video „How it Feels“ anschauen.

google glass

Google Glass – Bildquelle

So funktioniert das Ganze

Ein Projektor in der Brille erzeugt mittels eines Prismas einen transparenten Layer, der über das reale Sichtfeld des Trägers gelegt wird. Die Position des Layers hängt dabei von der Höhe ab, auf der ihr die Brille tragt. Der Fachbegriff für diese Art der Wahrnehmung lautet „Augmented Reality“ und bedeutet eine Verschmelzung der realen Welt mit einer virtuellen.

Meta Pro AR lässt Google alt aussehen

Im Gegensatz zur Google Brille, die mit einem kleinen Display am äußeren Rand des Sichtfeldes auskommt, setzt Meta Pro mit seinem Modell auf die volle Breite. Zwei Displays, für jedes Auge einen, mit einer Auflösung von jeweils 720p, ermöglichen sogar einen 3D-Effekt. Damit bietet die Hightech-Brille ein 15-mal größeres Sichtfeld als die Google-Version. Die vorhandene Technik benötigt aber einen externen Taschencomputer, der via Kabel mit der Brille verbunden ist. Dieser enthält einen Intel-I5-Prozessor mit 1,5 GHz und 4 GB Arbeitsspeicher. Mit Hilfe einer speziellen Tiefenkamera soll es laut Hersteller außerdem möglich sein, virtuelle 3D-Objekte räumlich darzustellen und mit ihnen zu interagieren, wie wir es von Tony Stark aus der Filmreihe „Iron Man“ kennen. Das Release-Datum für die Brille ist für Juni dieses Jahres vorgesehen, Vorbestellungen sind bereits möglich. Weitere Informationen sowie erste Bilder und Videos findet ihr auf www.spaceglasses.com.

meta pro ar

Das Alternativmodell – Die Meta Pro AR – Bildquelle

Die Eckdaten im Vergleich

Google Glass    Meta Pro AR
Preis300 – 500$    ~ 3000$
KonnektivitätBluetooth, Wifi    Bluetooth, Wifi
AudioKnochenschallübertragung    integrierter Lautsprecher
Betriebssystem   Android    Linux
Speicher16 GB Flash    128 GB SSD
Sichtfeld14° FOV monocular    40° FOV binocular
Gewichtca. 100g    ca. 180g

 

Fazit

Außer der Gemeinsamkeit einer Brille, könnten die beiden Modelle nicht unterschiedlicher sein. Meta Pro fährt im Vergleich zu Google mit wesentlich mehr Funktionen auf, was sich im Preis deutlich bemerkbar macht. Durch die benötigte Verbindung via Taschencomputer ist die Handhabung etwas schlechter als bei der Google Glass. Welches Modell sich mehr durchsetzen wird, gilt aber abzuwarten. Vor allem, da noch viele weitere Alternativmodelle geplant bzw. bereits verfügbar sind, darunter z.B. die Vuzix M100, die Recon Jet oder das Modell Flass, das Ergebnis eines Hobby-Bastlers.

 

 

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Richard Schwerthalter

Richard Schwerthalter

Ich arbeite gerne an neuen Projekten, insbesondere der Erstellung und Optimierung von Websites. Mit WordPress arbeite ich schon längere Zeit und habe bereits einige Erfahrungen sammeln können.
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