22. September 2014

Inhalte verkaufen: Paywall für WordPress

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Neben Anzeigen, Affiliate-Links, Produkttests und Sponsoren könnt ihr eure Inhalte einzeln verkaufen. Wie das mit Paypal funktioniert, haben wir hier gezeigt. Es gibt aber auch Plugins um einzelne Beiträge hinter einer Paywall zu verstecken.

WSJ

Das WallStreetJournal: ein Paywall-Pionier

Paywall

Das Prinzip der Paywall ist einfach. Der Anfang eures Artikels ist für alle lesbar und soll so viel Interesse wecken, dass die Leser für das Weiterlesen zahlen möchten. Erst nach der Zahlung wird der ganze Artikel freigeschaltet. Als Vorreiter dieses Finanzierungsmodells hat das Wall Street Journal seine Inhalte auf diese Bezahlmethode umgestellt.

Fraxion

 

Fraxion

Mit dem Plugin Fraxion könnt ihr eure Inhalte einfach hinter einer Paywall verstecken. Für das Freischalten müssen eure Leser allerdings ein Fraxion-Konto haben oder anlegen. Da der Dienst noch nicht weit verbreitet ist, stellt das eine weitere Hürde dar, die den Kauf eurer Artikel aufwändiger macht. Fraxion hält 30% eures Umsatzes als Provision ein.

BitWall

Bitwall

Bitwall bietet euren Lesern drei Möglichkeiten eure Inhalte zu lesen:

  1. Per Zahlung
  2. Per Tweet
  3. Per Werbeeinblendung

Insbesondere die Möglichkeit Zugang per Twitter zu erlangen, kann euch helfen eure Reichweite zu erhöhen. Bei der Zahlmethode könnt ihr euren Lesern Einzelzugang oder Tagespässe anbieten, die hierfür allerdings ein BitWall-konto benötigen. Der Dienst befindet sich offiziell in der Beta-Phase und es fallen aktuell noch keine Provisionen für die Transaktionen per BitWall an.

TinyPass

Tinypass

Die Unterscheidung zwischen Einzelzugang und Abo-Modell bietet auch Tinypass. Erwähnenswert ist hier außerdem die Unterstützung von 24 Währungen und, dass eure Leser vor der Bezahlung kein Konto bei Tinypass anlegen müssen.

Memberful WP

Memberful WP

Eine weitere Paywall-Lösung ist Memberful WP, für dessen Nutzung ihr ein Konto bei Stripe benötigt. Eure Leser benötigen aber kein Konto für den Kauf. Je Transaktion werden mindestens 30 US-Cent fällig, zuzüglich 2,9% Provision. Somit lohnt sich dieser Dienst nur für höherpreisige Inhalte.

Fazit: Paywalls haben sich in der Breite des Online-Journalismus noch nicht durchgesetzt, einige Medien setzten sie dennoch erfolgreich ein. Wenn ihr hochwertige Inhalte anbietet und eure Leser bereit sind, dafür zu Twittern oder zu zahlen, dann erstellt ihr mit diesen Plugins einfach eine Paywall für eure WordPress-Seite.

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Hans Jung

Hans Jung

Hans ist Datenschutzbeauftragter und bekennender WordPress-Fan – und versucht beides unter einen Hut zu bekommen.
Hans Jung

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3 Kommentare

Reaktionen auf diesen Beitrag

    • Schön und gut, aber meiner Meinung nach hast du LaterPay vergessen.

      Vorteile: Deutscher Dienst, damit keine Probleme wegen Datenschutz
      Provision: besser
      Dazu ist man überall Mitglied und muss sich nicht tausendfach registrieren

      Und man bezahlt auf Rechnung. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber es funktioniert…

    • owcv

      In der Tat! LaterPay fehlt in dieser Aufzählung: https://wordpress.org/plugins/laterpay/

      Dürfte insbesondere und gerade für deutsche WordPress-Betreiber von Interesse sein.

      • Hans Jung

        Insgesamt ist der Ansatz von LaterPay neu und auch die Funktion mit sinkenden Kosten in Abhängigkeit der Beitragsaktualität ist cool! Aber wirklich interessant und relevant wird das Plugin erst, wenn es öfter als 1x bewertet und häufiger als 250x heruntergeladen wurde – die Verbreitung ist für die Akzeptanz essentiell.

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